Pferd.
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kest, so baß man glauben könnte, es sey kreuz-lahm. Wenn man ein solches Pferd grade aus-führen läßt, so sieht mau, daß es seinen Kopfsehr schwankend, entweder nach der rechten, öderlinken Seite hintragt; geschieht ein solches Tra-gen des Kopfs, z. B. nach der rechten Seite,so verursacht es vermögendes Schwerpunkts, derzu sehr auf das rechte Bein zu liegen kommt,dem Pferde jedesmahl ein Stolpern nach dieserSeite hin.
Bey einem Pferde, das die Maulklemmehat, stehen die Augen verkehrt nach den Win-keln hin; auch steht ein solches Pferd immerausgestreckt mit steifen Beinen; die Haut istüber den ganzen Leib sehr gespannt, die Nasen-löcher aufgesperrt; und so wie das Uebel zu-nimmt, so schließt sich das Maul immer festerzu-ammen.
Eine Stute, bey der Arämpfe in derMutter, man sagt auch wohl Mmrerplage, zu-gegen sind, wedelt mit dem Schweife hin undher, und dreht dabey das Kreuz, als ob sie sichscheuern wollte; auch selbst an dem Schamgliedesteht man zuckende oder krampfhafte Bewegungen.
Von der hinfallenden Sucht, oder Epi-lepsie, werden die Pferde nicht auf einerley Artbefallen, sondern so wie das Pferd an diesemoder jenem Theil des Körpers zuerst von Krum-pfen befallen wird, so bleibt es entweder bey demParoxysmus stehen, oder fällt gerade nieder,oder fällt auch wohl rückwärts über; und nach-her sieht man überhaupt ganz starke krampfhaf-te Bewegungen. Nach dem Paroxysmus kommtdas Pkerd immer mehr und mehr wieder zu sich,so daß man zuletzt nichts von diesem Uebel
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