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mehr wahrnimmt. Junge Pferde sind diesemZufalle mehr als alte unterworfen.
Der Dampf, oder auch Herzschlag, istzweyerley, der feuchte und der trockene; undaus dem Husten des Pferdes muß man dieseheyden Arten zu unterscheiden wissen.
Wenn demnach das Pferd zum Hustengereiht wird, so hört man,, ob solcher, .als ob eraus der Tiefe hervorgetzohlc, Hader) einen Helfernund rauhen Ton habe; oder ob er weithohlendund dabey sehr hellklingend sey;, und so wäredenn ersterer der feuchte, und letzterer der trok-kene Dampf. ,'
Die Kennzeichen dxö Durchfalls und derRuhr sind einem jeden hinlänglich bekannt.So lange der häufig abgehende Mist des Pser-des nicht stinkend und blurig ist, heißt es nochher Durchfall; ist der Mist aber schon stinkendund mit Blut vermengt, so heißt es die Ruhr.
Zu Anfang der Gelbsuchc sieyr ein Pferdüberaus niedergeschlagen aus; hernach fangendie Augen, Lippen, der Urin rc. an gelb zuwerden; der Mist sieht gemeiniglich weistgrauaus; und wenn ein solches Pferd zur Ader ge-lassen wird, so ist das Blutwaffer ebenfalls ganzgelb.
Wenn ein Pferd das Dlmharneni, hat,so gehet mit dessen Urin jmmer Blut mit ab,oder der Urin sieht auch wie lauter Blut aus.
Ein Pferd, das den Aaurerstall oder dieHarnruhr hat, dem geht der Urin immer ingroßer Menge ab; dabey sauft es, ungemeinviel, und der abgehende Urin steht weißlich aus.Vom Fressen, läßt es nach und nach ab, u.ndso wie dqö Uebel lange anhält, wird das Pferdganz mager/ und die Haut spröde und schulfrig;
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