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Das Pferd und die Pferdezucht, oder Beschreibung der merkwürdigsten Racen, der Eigenschaften, Vollkommenheiten und Fehler, so wie der Zucht, Fütterung und Wartung der Pferde in verschiedenen Ländern / von Heinrich Gustav Flörke
Entstehung
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sich, paaren, begatten sich. Das Frühjahr hatihnen neuen Geist gegeben, frisches Bluc inihre Adern gegossen. Durchdrungen von dieserKraft, und getrieben von Warme und Liebe,pflanzen sie ihr Geschlecht fort, beleben die Na,tut von neuem.

, Ermüdet von diesen Trieben nähern sichdiese Thiere dem Sommer. Beyde Geschlechtersind dann mehr oder weniger entkräftet, daherdie Ruhe, die Gelassenheit dieser Thiere in derFreyheit, die wir im Frühjahr so heiter, jvscherzend, so munter sahen.

In diesen veränderten, vorn Begatten UndZeugen ermatteten Körper der Thiere, wirkt jetztdie Sommerhitze, die eine , neue ConstitUtion desBlutes entwickelt.

Der Herbst mit seinem trüben Gefolgestimmt das Blut abermahls um. Die Thierebehaaren sich, durchziehen in dichtgedrängtenHeerden ihre Aufcnlhaltöörter, die Nasse durchsdringt ihre Körper, und der kalte Wind, welcherdie öden Fluren durchwehet, bereitet sie zumAusdauren der Winterkälte vor.

Zeder Zustand, den die Veränderung derJahreszeit im Körper hervorbringet, fordert an-dere Nahrungsmittel, andere Gegenden, und an-dere Weiden. Das Pferd, dessen Instinkt un-sere Sklaverey noch nicht verwischte, kennt siealle. Mit Bewunderung sehen wir es sich seineAufenthaltsörter, seine Nahrung wählen, die je-de Jahreszeit, jede Stimmung seines KörpersVerlangt.

Was von der abwechselnden Nahrung beyder Veränderung der Jahreszeiten von den Pfer«den gesagt ist, die in wilden Gestüten die Auendurchstreichen, gilt auch von den Krankheiten

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