Pferd.
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Sobald die Füllen abgesetzt werben, welchesgemeiniglich am Ende des Monates Septembergeschieht, werden sie vierzehn Tage mit Weizen?kleyen Und fein geschnittenem Roggenstrdh, auchgutem Heu gefuttert. Nach dieser Zeit aber be-kommen sie das vorhin gemeldete Futter. Wennder Winter vorüber ist, und das junge Grasim Frühjahr etwas hervorkeimt, so wervendiese jungen Füllen in dem Walde nahe beyLopshorn gehütet und des Abends wieder in dieStalle getrieben, bis am zwanzigsten May;denn an diesem Tage werden sie sämmtlich, so-wohl Sturen als Hengstfüllen, nach Varenholzauf die Weide getrieben Die Ursache, warumauch die einjährigen Stutenfüllen dahin gebracht- werden, besieht darin, weil die dasige sehr trok,kene und nahrhafte Weide den Wachsthumdieser Füllen sehr befördert. Nach gcendigteeWeide werden die Stutenfüllen wieder nachLopshorn an den Wald gebracht, wo sie dennZeit ihres Lebens dem Gestüte einverleibt bleiben.
Ehe man aber die Füllen nach Varenholzauf die Weide führt, werden sie auf der linkenLende mit dem gewöhnlichen Sennerbrande Vers- sehen. Dieses besteht in der Lippischen Rose,über welcher eine Krone steht; unten aber istder Nahme des regierenden Herrn befindlich.Um diesen Brand desto bequemer zu verrichten,wird eine Art eines Nothstalles aufgeschlagen,in welchen das Fällen gebracht wird. Wenndas Füllen darin ist, so hat er die Figur einesvon Bretcrn gemachten Kastens, worin daSFüllen weder vor- noch rückwärts kommen kann,und dessen geringe Breite auch die Ausweichungzur Seite verhindert. Vorn ist eine kleine Fall-thür, wodurch das Füllen mit dem Kopfe bis
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