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an die Brust kommen kann; und weil dasselbedadurch etwas vorwärts kommt, werden hinterihm zwey, etwa drey Zoll breite, Riegel gescho-ben, wodurch es wie eingemauert stille stehenmuß. Gegen die linke Lende ist ebenfalls einekleine Fallthür, durch welche der Brand verrich-tet wird. Gemeiniglich sind die jungen Füllen,wenn sie ihr Winterhaar in dieser Zeit nochnicht weggeworfen haben, sehr stark von Haa-ren, wodurch das Eisen nicht gut durchbrennet,wenigstens ist der Brand nach einigen Jahrennicht mehr zu sehen, weshalb die Haare aufder Stelle, wo der Brand zu stehen kommt,mit der Scheere vorher abgeschnitten werden.Das Eisen macht man so heiß, daß es ganzroth ist, und hierauf wird der Brand verrich-tet. Findet man, daß die Haut durchgebranntist, so versteht es sich von selbst, daß man einensolchen Fleck mit einer heilenden und kühlendenSalbe bestreicht, welche immer bey der Hand ist.Ist die Haut aber nicht durchgebrannt, (welcheseigentlich auch nicht seyn darf), so geschiehtnichts daran, und her Brand heilt von selbst.Wenn das Brennen geschehen ist, so wird derNothstall vorn geöffnet und das Füllen gehtheraus. Mit diesem Brande werden nun dieFüllen versehn, die an der Senne von Senner-Stuten gefallen sind, welche nothwendig von denzu diesem Gestüte bestimmten Hengsten bedecktseyn müssen.
Am Ende des Monates September werden dieFällen von der Weide genommen, und die Stu-tenfüllen nach Lopshorn gebracht, die Hengst-füllen hingegen bleiben auf der herrschafilrchenMeyerey Varenholz, wo sie auf die bey jähri-gen Füllen übliche Art ernähret werden. Wenn
sie