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so häufigen, und mehr wie bey einem andernHaussiere angestellten Versuche belehren unsaber, daß Füllen von zu alren Beschälern sowohlals Stuten, schwache Pferde werden, Man ur-theilt alsdann erst richtig davon, wenn man die-sen Abstamm so weit kommen laßt, daß er inseiner Bestimmung ^ gebrauchen ist, wo sichdenn die Schwächen sogleich zeigen.
Diese und andere so verschiedene Meinun-gen der Autoren müssen die Frage von dem Al-ter eines Beschälers nothwendig in Ungewißheitlassen. Die Sache laßt sich überhaupt aber auchnicht fest bestimmen. Einige Raßen werden imfünften, andere im sechsten, und wieder andereim siebenten Jahre vollkommen. Oben- so ist esmit dem Alter, und es muß der Beschäler auf-hören, Füllen zu zeugen, wenn seine Kräfteund Vollkommenheiten abnehmen. Auch dieseskommt auf die Raßen an, und etliche verlierenihre Vollkommenheiten im zwölften, andere imfünfzehnten, und wieder andere im achtzehntenJahre ihres Alters, oder noch später. Die Er-fahrung lehrt, daß je edler und vermögender dieRaße ist, aus welcher ein Pferd abstammt, destospäter wird es völlig ausgewachsen seyn/ dahermuß man es zur Regel annehmen, daß ein Be-schäler von edler Raße zu diesem Amte spätertüchtig wird, wie einer von unedler Raße, Hier-aus laßt sich des Herrn Gueriniexe Vor-schrift, in Ansehung der Pferde aus warmenLändern, als der Araber und Barben,, erklä-ren. Diese haben eine trockene Weide, welchein gesunden Krautern besteht, und ein Pferdnervig und brav macht; i allein sie befördert dasWachsthum nicht sehr, daher das Pfexd spaterentwickelt wird. Weit anders verhalt es sich mit
den