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Das Pferd und die Pferdezucht, oder Beschreibung der merkwürdigsten Racen, der Eigenschaften, Vollkommenheiten und Fehler, so wie der Zucht, Fütterung und Wartung der Pferde in verschiedenen Ländern / von Heinrich Gustav Flörke
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Pferd.

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den Pferden, welche unter einem kältern Him-melsstriche geboren werden, wo langes Gras imUeberfluß ihre Nahrung ist, welches die Pferdegeschwind entwickelt, aber nicht so kräftig macht.Hieraus wird es uns also begreiflich, warumein Pferd vor dem andern früher ausgewachsen,und zu diesem Amte gebraucht werden könne.Ein Kunstverständiger kann ein jedes Pferdnach seinem Leiste gar leicht beurtheilen, ob esseine Entwickelung vollendet habe oder nicht,wozu ihm noch die Kenntniß von den verschie-denen Raßen die Hand bietet; es kann ihm da-her auch nicht fehlen, richtig zu urtheilen, obdas Pferd zum Beschälen bereits tüchtig seyoder nicht. Auf eine ähnliche Art verhält es sichauch mit der Zelt, wie lange man einen Be-schäler zur Fortpflanzung gebrauchen kann. Wenndie Pferde das gehörige Alter von zo Jahrenerreichten, welches sie könnten, wenn man mehrFleiß auf die Gestüte wendete: ss würde einBeschäler mit bester Wirkung bis in sein rotesJahr Dienste leisten können. Wir wollen an-nehmen, daß ein Beschäler nichj zu frühe zurBegattung gelassen wird, und nächstdem gehörigbehandelt sey, so kann ein Araber oder Barbebis in sein rostes Jahr, ohne Nachtheil seinerNachkommen, bedecken. Die ersten AbkömmlingeVon diesem, welche unter einem kälteren Him-melsstriche gefallen, mithin schon weniger kräftigsind, wohin die Engländer arabischer Raße ge-hören, werden mit dem itzten Jahre schon auf-hören müssen. Dänische und hollsteinilche hinge-gen dürfen nicht nach dem i4ten Jahre zuge-lassen werden. Sollten diese letzten aber vor ih-rer. Entwickelung schon zum Belegen gebrauchtseyn, und hat man durch Arbeiten die Abnahme

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