Pferd.
4Z4
Stute viel, und.hat sonst keinen äußerlichenFehler an dem Euter: so läßt sich schließen,daß sie hinlänglich mit Milch werde versehenwerden, dessen Gegentheil im gegenseitigen Falleaber zu befürchten steht. Es gibt Stuten, wel-che ungeachtet dieser eben erwähnten Eigenschaf-ten dennoch nicht Milch genug haben, wenn sie«in Füllen bringen, sondern alle Nahrungssafrean das Fleisch sehen, und ein elendes Füllensaugen, woran kein Wachsthum und Gedenkenzu bemerken ist; solche müssen nicht zum Gestüte,sondern zur Arbeit bestimmt werden, wo sie ihreKräfte anwenden können.
Vom Beschälen.
Wenn man sich die Pferde in ihrem er-sten freyen Zustande vorstellt, wo sie sich ohneZwang und Hülfe der Menschen begatteten: soist zu verinuthen, daß nicht viele von den Stu-ten gelte geblieben sind. Man sollte sich daherbemühen, den ZeugungSaktus der Pferde demvorigen ungezwungenen und freyen so viel mög-lich, ähnlich einzurichten, um die Gestütseinnah,me durch eine größere Anzahl Füllen zu ver-mehren.
Man hört oft viele Klagen, baß unterso viel bedeckten Stuten nur so wenige befruch-tet werden, und wenn man die Beschalregistervon großen Gestüten nachzusehen Gelegenheithat, so sieht es von Füllen leer aus, und manfindet Jahre, wo kaum die Hälfte der bedecktenSturen trächtig ist. Die Begattung will aber Frey-heit haben, und leidet nicht gern Zeugen, in denGestüten Verbinder man aber Zwang damit,rrrrd stellt oft eine Menge Zuschauer dabey. Sie