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Das Pferd und die Pferdezucht, oder Beschreibung der merkwürdigsten Racen, der Eigenschaften, Vollkommenheiten und Fehler, so wie der Zucht, Fütterung und Wartung der Pferde in verschiedenen Ländern / von Heinrich Gustav Flörke
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444 Pferd.

der andere aber leitet die Ruthe des Beschälersin das Glied der Stute. Sobald der BeschUeeseinen Schweif auf und nieder bewegt: sollstes ein Zeichen der Ergießung des Samei-is,und man läßt den Beschäler nach eigkneiy Ae-fallen absteigen. . ' s

Pey dieser Art aus der Hand zu bedeckenist noch 'zu bemerken, daß es hinlänglich sen,wenn ein Knecht mit einer Longe den Beschä-ler herbey führet; er ist eher im Stande, demBeschäler in seiner Hihe Einhalt zu thun, alswenn zu beyoen Seiten ein Mann eine Longehält. Es gibt Beschäler, welche, sobald sie dieStuten erblicken, ohne einmahl ausgeschachtetzu haben., auf sie los fahren, und den gleichenZug zweyer auf beyden Seiten sich befindendenKnechte gar nicht achten. Ware nur ein Mannda. so könnte er den Beschäler mit der Longeganz leicht auf die. Seite ziehen, und ihn anseiner Heftigkeit hindern. Ueberdem ist es auchnicht nöthig, den Schweif der Sture durch ei-nen Mann auf die Seite ziehen zu lassen, son-dern man schürzt an den Schweif einen Strick,wie Fig. 64z i zu sehen, und damit die Stutenicht ausschlagen könne, einen andern, welchenman um den Hals der Stute, doch so schlingt,daß/im Fall der Beschäler mit einem Füßezwischen den Strick und dem Leibe der Stutedurchführt, man die Schlinge gleich losziehenkann, damit der Beschäler kein Unheil anrichte.Am bequemsten wird die Stute so gespannt, wiedie genannte Figur zeigt, und man kann sie aufalle Falle durch Anziehung des Strickes s gleichlösen.

Der Kapzaum ist für einen Beschäler dashefte Werkzeug, um ihn in Respekt zu erhal-ten.