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könnte Landgüter wie auf dem Lineal anlegen.Wasser ist zu viel da, es gibt viele Sümpfe,und von Szolnok bis Mezzöhögycs kein Holz.Es ist ein Wohlgeruch von den vortrefflichenGräsern und Krautern, welche hier wachsen,und Pferde, Ochsen, Kühe, Schafe und Schwei-ne mästen."
„Der Gestütshof selbst ist groß und präch-tig gebaut, und die ganze Einrichtung soll demKaiser Joseph über 400022 Kaisergulden geko-stet haben."
„In einer Fronte stehen drey große Ge-bäude, deren jedes etwa von dem andern 50Klafter entfernt ist, und einen eigenen Hofbildet. Die Distanz dazwischen ist mit Stake-ten und schönen Thoren, worauf der kaiserlicheAdler ist, versehen. Die Gebäude sind alle vongebrannten Ziegelsteinen, mit Schindeln gedeckt,die roch angestrichen sind, ausgenommen dieStallungen, welche mit Schilfrohr gedeckt sind.Die mittleren Gebäude bewohnen im ersten' Stock der Directeur, welcher Obrist ist, undder Major.. Unten ist rechts die Kirche und dieWohnung des Kaplans, links hingegen ist dieExpedmonskanzley und die. Kasse. Beyde Sei-tengebäude sind Kasernen im ersten Stock, zuebener Erde aber sind größtentheils gewölbteStallungen, jeder auf 6 Stände für die Hauö-und Offizierpfervei In jenem, auf,dem linkenFlügel ist das Menschenspital, auf dem rechterHans aber des Thiercrztes Wohnung und dieSchmiede. Jedes dieser Gebäude hat seinen ge-schlossenen Hof, der 140 Klafter in der Langehat. Die Scheidewand von dem mittlern Hofmachen z Stallungen, jede zo Klafter lang,auf 104 Hengste, und jeder der zwey anderen Höfe