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Das Pferd und die Pferdezucht, oder Beschreibung der merkwürdigsten Racen, der Eigenschaften, Vollkommenheiten und Fehler, so wie der Zucht, Fütterung und Wartung der Pferde in verschiedenen Ländern / von Heinrich Gustav Flörke
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74r Pferd.

Wien; die Heulieferung für die Hauptarmee,für vie Bannarischen, Sclavonischen und Croati«schen Corps d'Armee; die Lieferung der Zugochrsen für das Armeefuhrwesen,"

Zn diesem Kriege lieferte das Institutmit beträchtlichem Nutzen für das AerariumI20tausend Eymer Wein, ; Million und 92c-tausend Cenrner Heu, L6louser.d Pferde, wor-unter Hooo Cürasiier- und Dragonerpferde, diein den Ecblanden erkauft, und poin dritten bisAten Zahre hier ernährt wurden, 171 tausendSchlachtochsen und Zztausend Zugochsen für dieArmee, und endlich r^tausenv Schlachrochienfür die Stadt Wien, und berechnete zu diesemMem: si Millionen Kaisergulden,"

Zur Ernährung des angekauften Viehesund Erzeugung des dazu nöthigen Heues wur-den mehrere Pradien in Pacht genommen."

Im Ganzen sind in diesem Militairgestütund in den dazu gehörigen Filialgesiüten undFohlenhöfen ungefähr 10022 Pferde« wovon aberher größte Theil junge Zucht ist, die zu Remon-ten bestimmt sind,"

Merkwürdig ist es« daß die Hollsteinischenund die meisten andern deutschen Sturen hierpicht gedeihen wollten, oder wenigstens bald star-ben, woran vorzüglich Schuld ist, daß sie wiein einem wilden Gestüte behandelt werden, undTag und Nacht. Sommer und Winter unter freyemHimmel leben müssen, und mit dem Klima undVorzüglich mit den Insecten viel zu kämpfen haben,"Pormahlä wurden die Stuten bey denRegimentern belegt, die Fohlen daselbst bis zu r, und 2 Zähren erzogen, welche Einrichtung durchden ehemahligen General de la Reinteriegemacht wurde; allein da bey den Regimentern

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