worden, nach ML nach erweichen, «nd rein zu ma-chen suchen. -
Nota). Bey diesem ganzen Putzen muß der Rei.ter sein Pferd überall wohl betrachten, obes gesund ist? und ob ihm .an den Augen,Füßen, und dem ganzen Leibe nichts gesche-hen ist? welches er sogleich an seinen Un-teroffizier, und dieser an die Offiziere zumelden hat.
Ist er mit Putzen und Tranken fertig, so legt«r dem Pferde die Decke wieder auf, schnallt solcheaber nicht zu hart zu, damit es weder unten» nochauf dem Rückens von der Deckengurte angegriffenwird, gibt demselben das zweyte Haferfutter, wobey" tr es an die Raufe aufbindet, damit es sich nichtlegen kann, und kehrt den Stall noch einmahl rein-lich aus.
Nota). In jedem Stall muß ein Haferfieb seyn,mit welchem der Hafer vorher vom Staubegesiebt, und dann erst das Futter aus sel-bigem gegeben werden muß.
Mittag- um ro Uhh geht er wieder in den Stall,tzibt seinem Pferde eine Portion Heu, die eben so,. wie deS Morgens, und bey jeder Fütterung, von derStallwache in kleine Haufen hinter die Pferde ge»> legt werden müssen; kehrt den Stall auS, sieht, obdie Decke noch gut liegt, nimmt Kamm undSchwamm, putzt den Kopf, Mähne, Schöpf und. Schweif Naß aus, wie des Morgens, gibt ihm hier-auf das Haferfutter, und kehrt den Stall wiederaus.
Um 2 Uhr kommt der Reiter wieder in denStall, wo das Pferd auf die nähmliche Art und. Weise geputzt, getränkt und gewaschen wird, wie desMorgens, aber nur ein Haferfutter bekommt.
Abends um 6 Uhr geht er noch einmahl in denStall, putzt das Unreine im Stall hinweg, steckt demPferde eine doppelte Portion Heu auf, macht sol-chem seine Streue, deckt die Decke ab, macht die- Kette an die Krippe herunter, damit sich das Pferdlegen kann, gibt demselben noch eine Portion Hafer,und kehrt noch einmahl den Stall aus. Sommers-zeit, wenn es heiß Wetter ist, ist es sehr gut, wenndie Pferde des Abends gegen die Dämmerung, wodie Fliegen die Thiere nicht mehr so plagen, in ein