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Durst. Unruhe, in die Höhe stehende Haar u.s w wahrnehmen wird. Oft sind aber nurF.hler iM Maule, besonders, bey, jungen Pfer-den, an den Zähnen , an der Zunge und Gau-men,, daran. Schnitz;, daher ist es nöthig, in al-len dergleichen Fällen, wo sich die Freßluff ver-liert, zuerst das Maul und dessen innere Theilezu untersuchen, damit man nicht seine Kur aufganz andere Ursachen richte, und die wahre^ Ursache verfehle. Ist das Zahnen die Schuld,so gebe man dem Pferde wenig hartes Futter,aber angenetzte Kleye mit wenig geschrotenemHafer und reines feines Heu. Ist das Zahn«
' steisch geschwollen, die Zunge verwundet oder derGaumen geschwollen, so wascht man das Maul^ mit Salzwasser, oder mit etwas Honig in Essig. und Wasser aus,
Sehr oft ist bloß ein vorhergegangenes,Ueberfressen, eine schwache in den Verdau-ungswerkzeugen und Anhäufungen von Unrei-nigkeiten in denselben die Ursache, welche be-sonders, durch zn viel grobes Futrer, durch Man-gel an Bewegung und durch dumpfige, zu war-yre Stalle entstehen kann. In solchen Fallen- mache man dem Pferde öftere Bewegung, lüfteden Stall, und lasse das Pferd 24 Stundenfasten und gebe ihm eine Handvoll Salz zumLecken, welches die Freßlust herstellt und die Ver-dauung befördert,, auch kann man die Zungeund den Gaumen mit Salz reiben, Hebt sichaber auch dadurch das Aufstößigwerden nicht,und bemerkt man doch auch keine andere Kenn-zeichen der Kränklichkeit an dem Pferde, sokann man auf das Daseyn gchberev Unreinig-keiten in den Gedärmen schließen, und diesedurch eilt Kurgieryüttel, ,z. ^ zrvey Loch Leber«