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umständlich) und mischt sie sodann mit Häcker-ling, der aus Stroh und Lhmt geschnitten ist.Wenn'man ihnen einige Zeit lang weniger an«deees Futter und Wasser gibt, die klein! gesto,Denen Turnipsen aber unter Kleyen mischt, so ge-wöhnen sie sich nach einiger Zeit daran, daß Petäglich ungefähr 10 Pfund fressen. Ein Mor-gen Landes gibt bey mittlerem Ertrag für sechsZugpferde auf etwa 4 Monathe Futter. . Diebeste' Art dieser Rüben, die man in dieser Hin-sicht vorzüglich zum Anbau empfehlen kann,' istdie gründ schwedische, dann sie ist zarter undsüßer als jede andere, und hat noch dabey.dengroßen'Wvrrheil, daß ihr die strengste Mlte nichtsschadet., Außerdem erfordert sie keine besondereSorgfalt im Anbau, ausgenommen daß man sieZ bis 4 PZochen früher säet als die anderen Gat-tungen, nähmlich gegen das Ende des MonathSMay. Ja selbst Kutsch- und Reitpferde, dieman in England mit Turnipsen fütterte, ver-richteten ihren Dienst» wenn er nicht übertrie-ben war, sehr gut, wenn man zu diesem Futternur den Zten Theil des gewöhnlichen genommenhat. Pferde, welche aber einmahl ganz an die-ses Futter'gewöhnt sind, müssen wenig an an-dere Orte kommen, und gleichsam immep ein-heimisch bleiben, weil die veränderte Nahrungsie gern krank macht.
Allerley vermischte Notizen und Bemer-kungen über Pferde und Pferdezucht.
* Die Castratkon oder das Wallachin derPferde ist-eine sehr alte Erfindung, schon Mop-ses und der Carthager Mago, wie Columella, sagt, erwähnten dieser Operation.
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