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Das Pferd und die Pferdezucht, oder Beschreibung der merkwürdigsten Racen, der Eigenschaften, Vollkommenheiten und Fehler, so wie der Zucht, Fütterung und Wartung der Pferde in verschiedenen Ländern / von Heinrich Gustav Flörke
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Wrh. 76!

Nach Pondoppidan, in seiner Naturge-geschichre von Norwegen^ war daselbst im Jahr. iZor. ein Wann, Nahmens Huleikson, welcherder erste gewesen, der seinen Pferden in jenem. Lande Hafep zu fressen gegeben. Man gab ditz-. ser Frucht daher den Zunahmen Pferdekorn.

pinnsau, 6llsnoins I^sguHsr äs Con-xrsgatio» äs krsnss, berichtete dem Hrn. von.. Reaumur, daß in der Gegend von Maulconeine Pferde? Stute ein Pferdefohlen und einMaulthierfohlen zur Welt gebrachr habe. Per- Beschäler war ein Steinesel.

Das gewöhnliche Maaß der Reitpferde beyder Hefterreichischen Armee ist folgendes: das Hu-, sarenpferd muß >,4 Fuß 2 Zoll, das Chevauxle«gers Pferd 14 Fuß z Zoll, das DragonerpferdizFuß, das Cürassier- und Earabinierpferd 15

- Fuß 2 bis g Zoll vollkommen haben. Ein Fußhat 4 Zoll, uyd ein Zoll 4 Strich.

Die Monetten geben ihren. Pferden nach. langen Marschen Käse von einer Art Erbsen-mehl mit Butter, Knoblauch und "Gewürzenvermischt, auch erhalten sie zuweilen berauschen»des Futter. Diese Pferde können, wie ihre. Reiter, die'schwersten Strapazen ertragen; ha-ben aber ein schlechtes Ansehen.

In der Provinz Shirauz in Persierr sindmehrere vortreffliche Gestüte. Das Vornehmsteist unter dem Nahmen Bazar-Bakeel bekannt.

- Die Gebäude desselben machen eine Straße vonvier englischen Meilen aus. Sie sind von Zie-gelsteinen gebaut, und sehr artig gewölbt.

Man sieht in der Gegend des Hafens vonMazzasirocco auf der Insel Maltha, einen sehrgroßen und schönen, ganz im neuen Geschmack, in den Felsen emgehauenen Pferdestall^

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