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sehr schnell. Es fanden sich deren in dem Zahc1772, als Albert Aston dieses schrieb, in denverschiedenen Sturereyen des Königs, 66ZZ4.Leider! wird aber auch hier, so wie fast in ganzEuropa, der verheerende Krieg dieser schönenPferdezucht geschadet haben.
Daß England zwar in Absicht der War-tung und Veredlung der Pferde das erste undvorzüglichste Land sey, ist ganz gewiß, daß esaber auch in Absicht der Mishandlungen, derGewinnsucht und der Grausamkeiten gegen die-ses gute Thiergeschlecht die Hölle sey, beweisenaußer anderen bekannten Anekdoten, auch vor-züglich folgende 2 erst in den neuesten Zeitensich ereignete Geschichten Lord Seymour gabgegen einen Miethkulscher bey dem Parla-ment eine Anklage ein, daß er seine ganzerschöpften und halbgeschundenen Pferde auf öf-fentlicher Straße aufs entsetzlichste gemißhandelthabe, und als ihm der Lord darüber Vorstellun-gen machte, er mit abscheulichem Fluchen dasMesser aus der Tasche zog, und das eine Pferdauf der Stelle todt stach. Man versicherte aberden edlen Lord in Bowstreet, als er die Aussa-ge eidlich erhärtete, daß das Gesetz dagegennichts spräche (it >vas nor punisliakl« lsw).Ein anderes Beyspiel gehört in die oberen Re-gionen, und ist darum nur noch verabscheuens-würdiger. Bey einem der letzten Wettrennen inNeumarker kam einer der berühmtesten Herrenvom Rasenplatz (Osntlerrikn ok lk>6 turkst wieman die Rennbahn dort nennt, mit emer gro-ßen Anzahl von Spielern auf einmahl an dieSchranken, und gewann mit seinem Renner,einem herrlichen Hengst, im ersten Rennen denPreis. Darauf folgte ein zweytes Rennen mit
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