die warme menschenfreundliche Seele. Dir danktZürich die erste Reform bey den Anstalten für Armeund Kranke; dir, die Grundlage zu den öffentlichenDispensatorien und botanischen Gärten; dir dankt dieFamilie, kaiserliche Adlung; dir dankt sie die grössereWohlthat, die Einsetzung eines frommen Licbcsmah-lcs und Denkfcstcs, welches in ihrem Schosse , sowie deine Verdienste, also auch deine Gesinnungenfortpflanzt. Sey auch du mir gesegnet, HeinrichHottinger, so vieler gelehrter und verdienter Män»ner, ehrwürdiger Ahnherr! Unvergeßlich als Einge-weihter in den Mystcriccn der morgenländischcn Weis-heit, als Vertrauter der vaterländischen Geschichte ;unvergeßlich nicht nur als Lehrer und Patriot, sondernauch als Opfer der ehlichen Liebe. Im Schiffbruchesieht Hottinger vorn Ufer der Limmat die sinkendeGattin; stürzt unter die Fluthcn, reißt die Geliebteempor, übergiebt sie dem Herbeyeilenden Schiffer;ach, indem er die Kinder umhalset, geht er mit ih-nen zu Grunde, — Und wie könnt' ich Bodmernund Breitingcrn vergessen? Sie, die Pflcgväter somanches ediern Genies, und auch Väter und Freundeeines W'elands, Klopstocks und Kleists! Vergessenwerd'ich auch sie nicht, unsern Schcuchzcr, und Jo-hannes Gcßner; sie, die weisen Dollmetscher der Na-tur; die glücklichen Erforscher ihrer Schätze und Ge-heimnisse in dem Schosse von Helveziens Alpen;auch Heidegger« nicht; ihn, den Stifter der Bürger-schule und der landwirthschaftlichen Akademie, den
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