» wie Sie. Zuweilen bin ich es müde, unaufhörlich,, das gleiche zuthun. Jener Schweizer gefällt mir,,, der sich aus eben der Ursache in den Fluß gestürzt„ hat. Oefters weisen mich hierübcb unsere Freunde„ zu rechte, und sie behaupten, daß das Leben so lange„ taugt, als man ruhig lebt, und einen gesunden,, Kopf hat. Die Gesundheit des Körpers giebt andre» Gedanken. Man würde wol gerne die körperliche„ Kraft der Kraft des Geistes vorziehen: alles bleibt„ unnüze, so bald man nichts ändern kann. Eben so„ klug entfernt man die Reflexionen ganz, als daß« man solche macht, die zu nichts dienen. ,»
An Ebendenselben.
„ Welcher Verlurst für Sie! Was kann uns„ beruhigen ? Nur dieß, daß wir am Ende uns selbst» verlieren. Lebhaft bedaure ich Sie. Sie sehn sich» der angenehmen Gesellschaft beraubt, die Ihnen in„ einem fremden Lande zur Stüze gedient hat. Wie„ läßt ein solcher Verlurst sich crsezen? Wer alt wird,„ ftzt sich dem aus, daß cr seine Freunde vor sich„ her wegsterben sieht. Hernach, mein Herr, bleibt„ Ihnen zur Tröstung ihr Geist, ihre Philosophie„ übrig. — Ein anderes Heilmittel giebt es nicht.„ Für unsern armen Körper giebt es keines mehr.z. Ja, wenn man denken könnte, wie die Frau von„ Chevrcuse, die sich beym Sterben mit dem Gedanken„ ergöztc, sie werde bald in jener Welt mit allen» ihren Freunden schwazcn, ja, dieß zudenken,» wär süß. »