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ACHTER BRIEF.
E U R I C L E S
A. N
P H I L O T A S.
Ob uns der Tod, der getreueste Freund der Tugend auf Erden,Gleich in gegen den fyhrt, vor denen die schoenheit der ErdeSelbst im festlichen glänz der neuen erschaffung erbleichte;Gegenden, wo die Seele sich selber ungehemmt anschautUnd sich selber geniesst; wo der saame von himmlischen krseften,
Den ihr busen ernst unbevvust trug, hellblyhend hervorbricht,
Und nur betrachtung und liebe sie gleich den Seraphim speiset:Dennoch gestellt es uns oft, Philotas, die seligen SphaerenUm die Erd, und den syssen genuss der englischen freundschaftUm den sanfteren anblick der Tugend in menschlichem ansehnZu vertauschen. Wir halten es nicht der Unsterblichen unvverthUngemerkt bei dem Weisen, der in sich selber gesammeltEinsam in nächtlichen stunden die bildung der Seele bewundert,Oder am Fryhlingsabend um frceliche chccre zu schwebenDie die Natur und die liebliche kraft des fryhlings empfinden.
Auch die Erde, obgleich die Sonne, von der sie geschmyckt wird,Eine der dunkelsten ist, hat selbst fyr ätherische äugenAnmuth genug, wir sehen sie in ganz anderem lichte
Als