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Beständigkeit. Match. V. iz.
Glaubens; der das ZU seines Kampfs und seines Lauffs; derdasVater-land / in deme es sein Bürgerrecht suchet / und dermahlen eins seinen ewigenKinds - Theil findet. Ach dahin dann geeilet / o Kinder des Himmels /o geistliche Adler! wo euer Schatz ist / da seye auch euer Herz.rue. «:Wo Jesus / euere Liebe / euer Gott und Heyland / da euere Gedancken.
Ack von diesem Orth müßt ihr wol mehr Wercksmachen/ als von der elen-den Erden. Diese ist doch nur euere Fremde und Pilgerfahrt / und jenereuer Vaterland und Muterstatt. Ach glaubet solches / und prediget solchesauch einander«. Da wil es zum öfftern bey euch fehlen. Von Zion wolletihr in Babylon nicht viel reden/ und den Knoblauchen und Zwiebeln Egyptiin dieser Welt-Wüste viel lieber/ als aber den süßen Trauben des von Milchund Honig ströhmenden Canaans nachsinnen. So muß es nicht seyn.
Ihr müßt euch unter einander selber dießfals zu mehrerem Eifer aufinuntern.wann ich deiner vergifte/ muß es bey euch heißen / o himlisches Jeru-salem / so werde ich meiner Rechten vergessen. Meine Zunge müssean meinem Rachen kleben/ wann ich deiner nicht gedencke/wannich nicht lasse Jerusalem mein höchste Freude seyn. Ins besonder Aal- n?:müsset ihr euch diese Wahrheit so zu Nutz machen / wie sie Petrus als ihrdroben gehöret/ euch appliciret/ sagende: weil nun dieses alles wirdausgeloset werden / wie trefflich sollet ihr dann seyn in heiligenWandlungen und Gottseligkeiten ? Ach seyt es dann / M. Brüder und vtir.rr«*meine Schwestern in Christo Jesu. Seyt vest/ unbeweglich/und im-merzu überflüssig in demwerck des Herren/ rc. wendet eben i.C«r.hieran allen Fleiß / und reichet dar in euerem Glauben die Tugend/in der Tugend aber die Erkantnus / in der Erkantnus aber dieEnthaltung euer selbst / in euer selbst Enthaltung aber die Gedult/aber in der Gedult die Gottseligkeit/ in der Gottseligkeit aber diebrüderliche Liebe/ und in der brüderlichen Liebe die gemeine Liebe.Vekr.i!;.was wahrhafte / was ehrbar / was gerecht / was rein / was lieb-lich / was wol lautet. Ist etwann ein Tugend / ist etwann einLob / dem dencket nach. Vergnüget euch niemahl mit einem lauen / M». «r».raltfinnigen Schier-Christenthum/ mit Abstattung nur einicher Pflichtender Gottseligkeit/sonder werdet als ftuchtbahre Baume erfüllet und über-flüssig in allen Früchten -er Gerechtigkeit/ in allem guten Wort und Merck.
Seyt/ als das eigenthümliche Volck des Herren Jesu Christi / eiferigzuguten Wercken. Seyt unsträsflich und einfältig/ untadliche Rin- A,,. ^der Gottes mitten unter dem ungeschlachten und verkehrten Ge-schlecht / unter welchem ihr als Lichter in der Welt scheinet. Neh- Phil.»U4.met rechte Anläufst in euerem Christenthum/ und werdet niemahl müdc/
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