Band 
I. Tomus.
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597
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596 Der Welt Vergänglichkeit/ des Gesatzes

Gutes zuthun/ sonder gehet von Rrafst zu Rraffc/ von Tugend zuTugend / bis ihr zu Gott in Zion kommet. O ! Laue Christen sindGott ein Greuel / und die Seligkeit ist kein so leichtes Werck. Dazuwird erfordert viel wachen und hätten. Zur Hölle zukommen ist leicht;dann da gehet es ntdsich. Aber in Himmel schwehr; da gehet es Berg anund obsich. Dort brauchet es keines Stürmens. Die Porten der Hollensind gleich jener eisernen Thür derGefangnusPetri/die von sich selber auf-gegangen ist. Aber da giltet es anders. Jesus sagt: Das Reich derMatth.-r.-r. Ammeln leidet Gewalt/und die so Gewalt üben/reiften es zu sich.Ihr müßt darum auch Gewalt üben/ und willig bis aufdas Blut wi-derstehen. Endlich wartet M. Gel. und eilet zu der Zukunfft desTags Gottes / an welchem die Himmel durch das Feuer aufgelöset/-.Pett.rn-.und die Elemente von Hiz zerschmelzen werden. Traget euer Creutz/das euch Jesus auferleget/ in Hoffnung dieses Tags gedultig. Die Welt/die euch setz trucket / muß endlich untergehen / ihr aber ewig bestehen.Dieser Zeit Leiden ist nicht werth der Herrlichkeit/ die an jenem Tagan euch söl geoffenbahret werden. An dem sol euch der Sack wahr-lich ausgezogen / und ihr recht mit Freuden umgürtet werden. Inder Hoffnung dann und Stille suchet euere Starcke/ und Wie in demÜbrigen die Augen de» Anechten auf die Hände ihrer Herren / wiedie Augen der Mägden aufdie Hände ihrer Frauen sehen / also lasseteuere Augen sehen auf den Herren eueren Gott/bis er kommet undPsal. l-r!sich euer erbarmet. Euere Lenden seyen umgürtet/ und euereLichter brennen / und styt denen Menschen gleich / die auf ihrenHerren warten/ wann er von der Hochzeit aufbreche/aufdaß wanner komt/ und anklopfet / sie ihm alsbald aufthüen. Selig sind die-selbige Rnechte/die der Herr/ wann er komt/wachend finden wird.wahrlich / ich sage euch / er wird sich umschürzen/ und wird siezu Tisch sezen/und wird herzugehen/und ihnen dienen. Und wanner in der andern und dritten wacht kommen / und sie also findeneue r-:;;-;«, wird / so sind dieselbige Anechte selig. Und Weilen ihr nach seinerVerheissung/ die so wol ewig und unzerganglich/als sein Gesatz /wartetneuer Himmeln und einer neuen Erden / in welchen Gerechtigkeitwohnet/ so befleiftet euch/ daß ihr vor ihm unbefleckt und unstraff-lich im Frieden erfunden werdet/und achtet die Langmüthigkeit».Pur ;: unsers Herren für Seligkeit. Kurz / Weil euch Jesus doch noch dazudie Zeit gönnet / so setzet euere Seelen in seiner Gnade und Liebe so vcst/daß wann er auch immer kommet / es seye selbs um Mitternacht / oderum das Hanen-Geschrey / oder am Morgen / ihr wolgerüstet seyet/

und