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der Grerrel des fallen und leichtsinnige«»
Fürgeliebte rc.
M»l r k;- Ch wil mit euch zu Recht stehend und selbst ein schneller
Zeug seyn wider die sauberer/und wider die Ehebre-rOvlWt cher / und wider die / welche falsch schweeren / undwelche Gewalt brauchen in dem Lohn des Taglöh-)VD^FA ncrs / und wider Wrttwen und Waisen / und die denFrömdling abweisen/ undmich nichtforchken/sprichtder Herr der Heerscharen. Sind nachdrückliche Worte des Herrenunsers Gottes / bey Malachia Cap. >u. Es gehen diese Worte in ihremprophetischen Sinn haubtsachlich/gleich sich aus den vorhergehenden klahrerhellet / auf die Tage des Herren Meßice; AufdieTage/ in welchen derHerrscher/ welchen die Juden gesuchet/ und der Engel desBunds/nach deme sie verlanget/zu seinem Tempel gekommen / und sich da-selbs/und anderswo/ wie ein Schmelyer geseyet / und die SöhneNid. Levi wie das Silber geläutert hat. In diesen Tagen nun sind die Mdiesen Worten berührete Laster unter Israel vornehmlich im Schwanggegangen. Es ist im Schwang gegangen die Zauberey. Die bestehetnämlich neben anderm auch darin« / daß man gewissen Worten/Ceremonienund Thaten zuschreibet/ eine gantz besondere Magische Krafft/ und durchselbige auszuwirken vorgiebet Wunderbahre Dinge / die mit jenen keine na-türliche Verknüpfung haben. Dergleichen Zauberey wäre in selbigenTagen groß unter den Juden / ins besonder auch unter ihren Rabbinev/in einem eigentlichen Sinn. Die Juden selber in ihrem Talmud laugnensolches nicht. Noch heut zu Tag sind diese saubere Herren besondere Lieb-habers solcher Stücklein. Wir lesen daher auch in den Geschichten der«er. s:o. Aposteln von Simon dem Zauberer / der ein Jud war ; Item von einemZauberer und falschen Propheten / der abermah! ein Jud war / mitJbid. i;: s. Namen Bar Jesu ; Fehrners von etlichen Söhnen Sceva/emesMd. r-:'4. Juden und Hohenpriesters/ die Teufels-Beschweerere gewesen/ u.s.f.Dergleichen Zauberey wäre auch unter ihnen groß in einem geistlichenSinn. Ihrem opfern/ Tempel - gehen/ lesen / hätten/ u. s. f. schriebensie / ob es gleich verrichtet wurde ohne Glauben und Andacht / zu rechteWunder-Dinge ; Als die Erwerbung der Gerechtigkeit/die vor Gottgiltet / ja die Erlangung des Himmels und der Seligkeit selber/ u. s. f.
-Es gtenge im Schwang leiblicher und geistlicher Ehebruch. Ehebreche,tische Gedancken und Begierden hielten diese Ehebrecherische Gesellennicht einmahl für Sünde. Von ihren Weibern liessen sie sich um der leicht-sinnigsten Ursachen willen scheiden/ und andere Himmel-schreyende Un-
keusch-