ic>>4 DieheiligeLiebes-Raache derChristen. Matth.V. Z8-4I.
die Schläge des Leibes / die Ruhe des Gemüths / für die Beraubungeuerer Kleidern und zeitlicher Gütern/die bessere und bleibendeHaabe/für die Schande der Welt und den Zwang der Erde / die Ehre und Frey-heit/ ja ewige Herrlichkeit und Seligkeit des Himmels geben / und es end-lich von euch heissen : Diese sind es / die da aus der grossen Trübsalgekommen sind / und haben ihre Röcke gewaschen / und haben ihreLinder mit dem Blut des Lamms weiß gemachet. Darum sindsie vor dem Stuhl Gottes / und dienen ihm Tags und Nachts inseinem Tempel/ und der auf dem Stul sitzet/wird ob ihnen woh-nen. Es wird sie nicht mehr hungern/es wird sie auch nicht mehrdürsten / auch wird nicht auf sie die Sonne / oder einige Hitzefallen. Dann das Lamm/das zwischen dem Stuhl ist / wird sierveyden/und sie leiten zu den lebendigen IVasser-Brunnen/ und«»vc. 7 : Gott wird alle Thränen von ihren Augen abwischen; hiemit aneuch erfüllet werden das theure Wort des Apostels : Selig ist der Mann/der die Versuchung erduldet: dann nach dem er bewahret ist/wird er die Tron des Lebens empfahen/ welche der Herr denen/2"- l:die ihn lieben / verheissen hat. O theure/ und mehr dann güldene unddiamantineCron! die euch dieses ausgestandenen Leyds ja mehr als vergehsen machen wird/ und gegen deren ja wahrlich alles Leiden dieser jetzigen«om. , : i,. Zeit nichts zuachten ist. Ach ertraget dann alles dieses Leiden in Hoff-nung und Erwartung dieser Cron mit Gcdult / und lasset in dem ihr war-tet/ eueren Seufzer ftyn den Seufzer des Geists und der Braut: LommSlpoe.doch / ja komm bald Herr Jesu!
Er aber/ der Gott aller Gnaden/ der uns zu seiner ewigenHerrlichkeit in Christo Jesu berufst hat / derselbig wolle euch/o geplagete Göttliche Linder / die ihr nun noch eine kleine Zeitleidet / völlig bereiten / starcken / bekräfftigen / grundvcstnen.
Demselbigen seye auch die Ehre/ und die Lrafst/
I.!petr.;:io. von Ewigkeit zu Ewigkeit.
" AMEN!