Band 
II. Tomus.
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1519
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Zweyte Bitt. Matth. VI. io,

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den Wassers genug haben / und ein Brunn wird aus dem Hausedes Herren herausfleussen / welcher das Thal Sittim wasseren ^wird. Wache auf/ wache aufZion/ ruffet hierüber Jesajas aus/^"^'"'zeuhe deine Lrafft an: Lege deine Ehren-Lleider an/ Jerusa-lem/ du heilige Stadt: Dann fürhin wird keinunbcschnittener/noch unreiner in dich kommen. Erschüttle dich von dem Staube/stehe auf/ und stye dich / Jerusalem. Zeuhe deinen Hals aus denBanden / du gefangene Tochter Zion. Deine Sonne wird 2^nicht mehr untergehen/ und dein Mond nicht Hingenohmen wer-den : Dann der Herr wird dein ewiges Licht seyn/ und die Tagedeines Leyds werden ein Ende haben. Und alles dein Volckwird fromm seyn/ und das Land ewiglich besitzen/ nämlich dasZweyg meiner pflanyung/ das werck meiner Handen/dessen ichmich rühmen wird. Mit der Volle aber dieser theuren innwendigen 2b.Lor-o.-l.Gnaden-Gaben wird auch Zweycens geparet gehen eine grosse auswen-dige Ruhe und Sicherheit von allen/theils innwendigen Zerrüttungen/theils auswendigen Verfolgungen. Der Eifer Ephraims wird wei-chen / und dieFeyndeJuda werden ausgereutet werden. Ephraimwird Juda nicht mehr neiden/ und Juda wird Ephraim nichtmehr feynd seyn / -. i. der lang gewünschte Friede der Evangc-2bid.n:>z.listhen Lärchen /vor dem wir in unsern öffentlichen Kirchen-Gebätern täg-lich seujtzen/ wird dannzumahl gewiß einbrechen/und alle btsharige Unei-nigkeiten der Prorestircrrden Sulamithin in ewige Vergessenheit ver-seuchet werden. Da wird der Wolfbey dem Lammlein wohnen/und der Leopard bey dem Böcklein niederliegen. Das Laib/derjunge Löw/ und Mast - Viehe/werden bey einander» seyn / alsodaß sie ein kleines Lind treiben wird. Die Ruhe und Bärinwerden mit einandern weyden / und ihre Jungen zusamen läge-ren. Der Löw wird Stroh essen/wie das Rinder-Viehe/ d. i.2bib.v.«.7.wilde und zahme Nationen und Völcker werden in dem einigen Schaaff-Stall der Kirchen Jesu süssen Frieden mit einandern halten. Es wirdin deinem Lande/ 0 theures Reich Jesu / von keinem Gewalt mehrgehöret werden / noch von Schaden und Verwüstung innertdeinen Granyen/ sonder deine Mauren werden Heyl/und deineThore werden Lobe genennet werden / re. rc. rc. Sehet/ so herrlich /Ibid.üoüs.und so prächtig sol das Reich unsers Königs noch kommen in daskönffcige.

Und das nun ist eben dasjenige/was wir wünschen/und wornach wirunsere Begierden / in Ansehung der Zukunfft des Gnaden-Reichs des

Her-