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Dritte Bitt. Matth. Vk. w.
ten werck. Die himmlische Geister thun den willen Gottes (z.) mitLust und mit Freuden. Das ist ihre Speiß/ daß sie thuen den wil-len dessen / der sie gesendet hat / und keine andere. Sie sind bey aller M 4-)«,Ausrichtung der Göttlichen Gebotten/ jederzeit eines freudigen und befrie-digten Hertzens. Singen und Jauchtzen ist ihre Stimm / Gott Mie-nen ihr Himmel / Gottes Willen zuverrichten ihre Wonne und Selig-keit. Und so nun müssen den Willen Gottes ausrichten auch die Heili-ge auf Erden. Das Volck des Herren muß seyn ein freiwilliges Volckin heiliger Zierde. Bey einem jeden Kind Gottes muß es heißen / wieU.l. ri»rbey dem Mann nach Gottes Hertzen: Ich freue mich des Wegs dei-ner Zeugnussen/ gleich als über alleReichthum. Ich habe gros-sen Lust zu deinen Rechten. Ich vergisse deines Worts nicht.
Deine Rechte sind meine Lieder in dem 6aus meiner pilgerschassk.
Das ist mein Schatz / daß ich deine Befehl halte. DeineZeug-n ussen sindmein ewiges Erb / dann sie sind m eines hertzens Wonne.
Ich liebe deine Gebotte über Gold / ja über feines Gold / rc.2b>d »9:14.Insbesondre müssen sich auch wahre Gläubige des Neuen Testaments dahinbefleißen / daß sie auch darinn den willen Gottes ausrichten auf Erden/wie er geschiehet im Fimmel / daß sie trachten bey ihrem Dienst und Ver-herrlichung Gottes lieber zuhaben ein jederzeit so viel als möglich aufge-räumtes / freudiges/ lustiges Hertz/ als aber sich das Hertz abzufressenmit beständigem Kummer / mit Mtzen und Grochsen / und fressenderTraurigkeit. Dann einmahl jenes ist eine Englische Gestalt / und nichtdieses. Die Zeiten des Neuen Testaments sind Zeiten / darinn der Geistder Freuden / das Gelder Freuden nunhäuffigcr istausgegoffen. Und Mb, 45:».das Reich Gottes ist ja nicht Traurcn und Kops hencken/sonder Ge-rechtigkeit/ und Friede/ und Freude im heiligen Geist. Dahcro^n, 14.17auch die Vermahnung des Apostels gewesen ist: Freuet euch im? 5 erren allezeit. Abermahl sag ich euch: Freuet euch. Die himmlische Phil. 4:4.Geister thun eben darum auch den willen Gottes (4.) geschwindund hurtig. Sie fragen nicht lang nach den Ursachen der GöttlichenBefehlen / und schieben deßwegen ihre Ausrichtung nicht auf/ son-der sind gleich denen Knechten jenes Capcrnaittschen Haubtmanns/ vondenen er rühmen können : Sprich ich zu diesem : Geh hin / so gehter; Und zu einem andern : Romm her/ so komt er. Daher Matth. 8:9.schreibt ihnen die Heil. Schrifft zu Flügel Der Mann Gabrielflogein einem Flug zu mir/ sagt Daniel; Ja sie vergleichet sie mit winden. 9 :-lund Feuer-Flammen. Seine Engel machet er zu winden / undseine Diener zu Feuer-Flammen. Der Wind wähet nicht so schnell/m^ ,<,4..
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