Band 
II. Tomus.
Seite
1594
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Z2L_ Des vollkomnesten Gebats _

lige / Gute ; Deren Symbolum / sagten sie / hciffe: was mein ist/das ist dein / und was dein ist/ das ist auch dein. In diesemletztem Thon nun / wenigstens zum Theil / reden die Gläubigen. Esheißt bey ihnen: was mein ist/ das ist dein. Ein geitziger Nabalsagt von dem Brot / und Fleisch/ und Wasser/ die ihm Gott giebt:Mein Brot / mein Fleisch / mein Wasser. Sollte ich mein Brot/und mein Wasser/ und mein Fleisch nehmen / das ich für meineSchahrer geschlachtet hab/und es solchen Leuthen geben/die ichi. Sam. : mcht kenne / woher sie sind. Aber ein heiliges Kind Gottes redet hie-von in einem gantz andern Stylo. Es heiffet bey ihm alles Unser. SemBrot ist Unser Brot. Es weiß wol / daß ihm Gott dasselbe gegebennicht nur für sich/ sonder auch für andere / daß es davon/ wie Paulusk,h. 4: -r. sagt / mittheile dem dürffrigen / und daß es über sein Gut von Gottnurgesctzet ist zum Schaffner und Verwalter. So wenig nun als ein Schaff-ner / oder Verwalter über gemeines Gut/von selbigem sagen kan: MeinGut ; sonder/ so er aus der Wahrheit der Sache davon reden wil/sagenmuß: Unser Gut ; so wenig kan auch / ja so wenig wil der Gläubige vonseinem Brot sagen: Mein Brot/ sonder lieber: Unser Brot. DieGläubige heisscn das Brot / darum sie bäten / Unser Brot / und setzenselbiges so (s.) entgegen allem fremdenBrot. Fremdes Brot aberist zweyfach. Das erste ist Brot der Faulheit / das uns zukommetdurch Müßiggang/ und nichts thun ; Das zweyte ist Brot der Ge-waltthätigkeit / das uns zukommet durch List / Betrug/ Gewalt/Rauben / Stählen/ Vervortheilung des Nächsten / hicmit durch Übelsthun. Weder dieses noch jenes Brot wünschen die Gläubige zuessen»Sie börsten und wollen darum Gott auch nicht / weder um dieses nochjenes/ baten. Sie wollen ihr Brot gern im Schweiß ihres Ange-«§>.;: ,§.sichts essen / und nicht änderst/ als durch ehrliche Wege und Mittel/gewinnen. Ungerechtes Gut ist / wie in ihres Gottes / so auch in ihreneigenen Augen ein Greuel. Sie begehren dessen nur keinen einigen Hel-ler unter ihrem rechtmäßigen Gutzuhaben/ sonder wissen wol / daß jenesunter diesem ist/ was Adlers - Federn unter andern Federn. Sie sollenselbige verschlingen / und zerstieben machen. Solches Gut treibet Gotteinem Menschen/ wie bey Job stehet/ aus dem Leib heraus. Sol-che Speis wird in des Menschen Eingeweyde verwandelt/ und in2«b 20:14 seinem innersten wird daraus eine Gall der Schlangen. Dabeykan ein Mensch nicht selig werden / noch dermahleins das Brot imtue. -4:15. Reich Gottes essen. Es bleibt bey dem bekannten Wort Augustini:blon remiltirur pcccswm > ni 6 relinuzrul ablswm: D.i. Die Glmd

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