_ der Hencheley. Match. Vl. r§. 17. r8. _«of
richtet ; Der Vater in Himmeln/ der in das verborgene siehet/unddem mein verborgener Gottesdienst/ mein heimliches Bitten und Flehen/mein innwendiges Ringen und Kämpftn/ der Grund meines geangstigtenund Heils-bekümmerten Hertzens/ die Wurzel meiner Sach besser/alsdir / 0 lästerigeWelt / bekant ist. Ich laß dann dir / ich laß der Weltihr richten/ ihr lästeren und ihr dichten; wann mein Thun/ Gott/gfallt dir / was frag ich dann nach ihr ? Es wird ja doch der Tag nochwol kommen / an dem der Herr alle Heuchel-Larven von allen Angcfichtemwegzeuhen/ und seiner verleumdeten Kindern Unschuld wie die Morgen-Rothe/ und ihr Recht wie den hellen Mittag herfurb ringen/ undihnen so ihre ungefärbete Gottseligkeit öffentlich vergelten wird. Sprichtdoch dein Jesus selber: Siehe/siehe /ich komme bald/und habe mei-nen Lohn bey mir / einem jeden zuvergelten/ wie sein Werck seynwird. Ach antworte du ihm nur freudig : Ach ja/ komm nur bald Ap»e,„r i»zHerr Jesu ! Lomm/und versiegle diesen Trost in meinem Herzen!
Lomm/ 0 du Gott des Friedens/ 0 du Fürst des Friedens/ undheilige mich ganz und gar / und laß mich so nach meinem ganzenGeist / und Seele / und Leib/rechtschaffenund unanstösiigerfun-den werden am Tag deiner Zukunfft!
O Jesu / hilffzur selben Zeit/
Vonwegen deiner Wunden/
Daß ich im Buch der SeligkeitWerd eingezeichnet funden!
Daran ich dann auch Zweifel nicht:
Dann du hast ja den Feynd gericht/
Und meine Schuld bezahlet.
Derhalben du mein Fürsprech fty /wann du nun wirst erscheinen;
Und liß mich aus dem Buche frey/
Darinn stehen die Deinen:
(Deine wahre auftichtige Christen und Bundes-Kinder)
Auf daß ich samt den Brüdern mein/
Mit dir geh in den Himmel ein/
Den du uns hast erworben.
Amen/ 0 theurester Jesu/ Amen!
Die
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