Band 
II. Tomus.
Seite
1921
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_ Match. VI. 59 . 20 .

Pforte/ die^zu dem Leben hinführet. Er vergiftet dessen / das hin- Match., !>«.der ihm ist / und strecket stch nach dem / das davornen ist / und ja-gte nach dem furgesezten Fihl/ nach dem Lleinod dcrBeruffungGottes von oben herab in Christo Jesu. Er jaget nach der Ge- Phil.,»«,rechtigkeit/ der Gottstligkeit / dem Glauben/ der Liebe/ der Ge-dult/ der Sanftmuth/ nach dem Frieden gegen jedermann/ und ' Tim <rm.nach der Heiligung / ohne welche den Herren niemand sehen wird/ H<br ""4.und so ec-greiffet er das ewige Leben. Er leget hm allen Last/und -.Tim.«--,die Sünde / so ihm um und um anlieget/ unk laustet durch Gedultin dem Lampf/ der ihm fürgeleget ist. Er scheuhet keinen Kampfer.noch Schweiß / so er nur zulezt durchtringen kan. Nichts auf Erde ist ihmso lieb / er verlaugnet es in Ansehung dessen ; Keine Pflicht so hart/er stat-tet sie ab. Er ist nicht trag in seinem Fleiß. Er ist einbrünstig imGeist. Er dienet dem Zerren. Er ist frölich in der Hoffnung/ ge-dultig in Trübsahlen. Er verharret im Gebät. Er ist ftuerig in der Rom. »:».Liebe/ er brennet im Eifer/ er ist überflüssig immerzu in dem werckdes Herren / vortrefflich / kurtz / in heiligen Wandlungen und Gott-seligkeiten. Alles ist in seinen Augen gegen diesen Himmels - Schätzenvichts/als eine verächtliche Armuth. Gold achtet er dagegen wie Staub/und das Ophirische Gold wie die Steine derBachen. Dieser Fei-ten Eitelkeiten / heißet es darum bey ihm/ Reichthrrm/Ehre/Lust/und 2ob.Freud / sind nur Schmertzen meinem Heryen/ welches sucht dieEwigkeit. Alles/was erhat/ giebet er willig dahin/ so er nur dieses theureperlen/diesen verborgenen Schatz im Acker/ kan erwerben/und wann 4"^'ihm Gott auch indische Schatze gegeben / so brauchet er sie eben in diesemZweck / um vermittelst selbiger die himmlischen zuvermehrcu. Er folgetder Erinnerung des Herren Jesu : Verknustet euere Güter/ und gebetAlmosen. Machet euch Seckel / die nicht veralten / einen Schatzder nimmer abnihmet in den Himmeln/ da kein Dieb nahet/ nocheine Schabe verderbet; und richtet auf seine Weise aus dasjenige/was rue »!r;.Jesus jenem reichen Jüngling auszurichten befohlen/und was selbiger/ausallzugrosser Liebe seiner indischen Schätzen / nicht hat ausrichten wollen:

Gehe hin/ hat er zu ihm gesprochen/ Verkaufs/ was du hast/ und giebes den Armen / so wirst du einen Schatz im Himmel haben. Gewiß/ Matt. vm.das ist/ laut der Heil. Schrifft/ der einige Weg / vermittelst seiner irrd stehenSchätzen zur Besitzung der himmlischen zugelangen/ und seine zergäng-liche Güter einiger Massen zuverewigen und unvergänglichzumachen. Reicheim Glauben und der Liebe des Herren Jesu gethane Allmosen sind die geist-liche Wechsel-Briefe / die Gottes barmhertzige Kinder in die Ewigkeitl. Zweyter Theil. 1 Nn «n über-