7Zo Das einfältige Arrghinimlischer/ und da? böst irrdischev
wird / so wird dein ganzer Leib heiter seyn. wann aber demAug bös siyn wird/ so wird dem garrzerLeibfinster seyn. wannnun das Licht/ das in dir ist Fmsternus ist / wie großwird danndie Finsternus seyn ? Auf das kommet es dann hier geistlicher Weise an.Ein einfältiges Aug aber ist / wie wir oben gehöret / ein Aug / das einigauf Jesum gerichtet/ und von allem andern geistlich abgezogen ist; ein bö-ses Aug hingegen / das mit dem Starren der Welt - Gelt - und Eitelkeit-Liebe überzogen / diesen köstlichen Heylaud in seiner Liebens-Würdigkeitnicht recht einstehet/ oder das wenigstens von ihm noch aufhäuffiae Neben-Sachen abschielet. Und daher wollen wir zu dieser Glückseligkeit gelan-gen/ cy so müssen wir (r.) unsere Augen endlich von dem Godom die-ser Welt rechtschaffen abzeuhen/ und mit selbigen einen Bund machen/daß sie nicht mehr nach der Eicelkeir sehen. Wir müßen hingegen un-ser Angesicht/ wie es dort von dem Herren Jesu stehet/ nach Jerusa-rue r>! s. lern / nach dem Jerusalem / das droben ist / richten / und als wahreChristen und Geistliche / nicht mehr dessen/ das gesthen wird / undzeitlich ist/ sonder dessen/ das nicht gesehen wird / und ewig ist/>.»eor.4:l». gewahren. Und weil es der Glaube haubtsächlich ist/dadurch diesesgeistliche Aug/ wie wir auch zum Theil droben gehöret/gefchärffetwird :(Dann durch den Glauben hat Moses/ da er groß ward / sich go-widriget / ein Sohn der Tochter pharaons genennet zuwen-den/ als der vielmehr erwehlete/lnit dem Volck Gottes Uebel zrr-leiden/ dann die zeitlicheErgezungderSündezuhaben/ undach-tete die Schmacht ithristi für grössere Reichthum / dann dieSchaze in Egypten : Dann er sahe aufdieBelohnung/und hielteHebt.n: -4 sich steiff/ als sahe er den / der unsichtbahe ist. Der Glaube reini-gt get das Herz / und so auch das Aug. Der Glaube ist der Sieg/ der»2»h?;?4. die Welt überwindet. Das Aug des Glaubens entdecket das tödlicheGifft/das unter dem airswendigen Zucker der weltlichen Lüsten/den schmer-zenden Mgel/ der unter dem Lock-Aas ihrer Ehren /die bittern-Pilluln / dieunter dem Schaum ihres Golds und Silbers verborgen sind. Der Glaubefindet in Jesu / in dem einzigen Herren Jesu/weit bessere Lüste/Hochheit/Schäze und Herrlichkeit/ als in der Welt fmd/ und darum tritteter diesefreudig mit Füssen / und achtet ste für Loth und Unratb / nur damiter Jesum gewinnen könne:) So müssen wir auch/wollen wir anders recht-schaffene Christen seyn/ (2.) nach dieser theuren Himmels-Gab von allenunsern Kräfften trachten / und nach derftlbigen entweder erster Mitthei-lung/ oder gnädiger Stärckung und Vermehrung/uns vor allem andernaus bestreben. Wir müsse» uns durch diesenGlaubcn / der doch eine be-ständige