Band 
II. Tomus.
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2069
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und undanckbar. Matth. Vi. 25 - Z4. 797

und Kranckheiten des Leibes / samt aller Bangigkeit / Unruhe / Traurigkeitdeß Gemüths/ womit wie dasLebender Menschen insgemein/so gläubigerKindern Gottes insbesonder/ ganz überfüllet ist. von dieser Mühe derHänden tröstet sie Jesus / und giebet ihnen Ruhe/ wann er ihnen allesdieses bittere Leiden / durch die Versicherung seiner Gnade und Liebe/undden süssen Vorgeschmack der zukönffligen Herrlichkeit/ die an ihnen/ alsGottes lieben Rmdern / solgcoffenbahret werden/ undgegenderelrjaRom.rus.alles dassclbige nicht werth/ noch zurechnen ist / herrlicher Weise versüß-get/ und das so/ daß sie anfangen sich der Trübfahlen selbcrzurühmen/Idjd. 5:,.-und voll Trostes des Heil. Geistes mit dem Apostel auszurüsten: Gebene-deyer seye Gott/ und der Vater unsers Herren ^Jesü Christi/ derVater der Erbarmden/ und Gott alles Trosts/der uns tröstet inaller unserer Trübsahl/ auf daß wir die / so in allerley Trübsahl sind,trösten mögen mit dem Trost/ mit welchem wir selbst von Gottgetröstet werden : Dann wie das Leiden Christi überflüssig inuns wird / also wird auch unser Trost durch Christum überflüs-sig. Es tröstet sie Jesus/ und giebet ihnen Ruhe von der Müheihrer Handen / wann er sie endlich gar durch einen seligen und troftvollenTod von dem Leibe dieses Todes/von allem Uebel auch und Trüb-fahlen erlöset / und sie in seine ewige Ruhe und Freude einführet. Zudieser Müheder Handen gehören aber auch zweytens allediejenige Mühe/Schweiß und Sorgen/ die die Gläubigen in der beschwehrlichen Arbeitihrer Händen / und ihres indischen Beruffs / zudercn Gott / wie wir oben ge-höret/ in der Person des Vaters Adams alle Kinder und NachkömmlingeAdams verurtheilet hat / zuüberstehen und in sich zuschlucken haben. Auchin/und von dieser Mühe tröstet der Herr Jesus seine Gläubigen/in demer ihnen selbige nicht nur dienen lässet zu ihrem geistlichen Besten/undda-durch bey ihnen würcketmehrereDemuthigungund Heiligung/undsie ent-zündet zu einem desto hertzlichern und feuerigern Verlangen nach einem bes-sern / nemlich dem himmlischen Vaterland / da alle ihre Sorgen sollen in sei-ner Allgnugsamkeit verschlungen werden/ und ihre ganze Arbeit in nichts/als einer ewigen Verherrlichung dieses Lieb. und Lob-würdiqen Heylands/bestehen; sonder Jesus tröstet sie auch in und von der mühe ihrer Han-den / indem er ihnen dießfahls nicht zumuthet/ihrHerz sich selber mit häuffi-gen Sorgen abzufressen/ und unter ihrer Arbeit/ als Last-tragende Esel,traurig und gcbucket den ganzen Tag cinherzugehen/ auch ihrBrot mit Thränen/ mit Aschen und Sorgen zuesscn/ sonder ihneneinen flohen Muth einstrichet/ dieses Joch des Lastes erleichteret/undsie / wann sie das ihrige gethan/aller übrigen Zeit-und Nahrungs-Sor-

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