Band 
II. Tomus.
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2086
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8Sorgen der Nahrung sind unvernünfftig_

-.Tor. 4:17. Wichtigkeit der Herrlichkeit. Wil deine Seelen - Ruhe hier stöhrenTrübsahl; dort ist ewigeLabsahl. Plaget dich hier ein krancker elenderLeib; dort wirst du einen Leib haben gleichförmig dem Leib derMii. ,.-i. Rlahrheit des Herren Jesu / und darin« leuchten wie die Sonne inMatk..;:4r. dem Reich deines Vaters. Machet dich hier sorgen und ängsten dieSünd; dort wirst du seyn eine Braut Jesu / ohne Flecken/oder Run-Eph. r:-7. zeln/oder etwas dergleichen/sonder heilig und unstraffkich. Miteinem Wort / alles / was dir hie/o gläubiges Kind Gottes/Sorgen ge-wachst/ und deine so sähnlichgewünschete Seelen-Ruhe gestöhret/ daffel-bige wird dich dort / da du in die Ruhe/ die dem Volck Gottes nochHebr.4:». übrig ist/ wirst eingegangen seyn / nicht mehr anfechten / sonder du daewig ausrüsten können: ?um sichern Dort ich kommen bin. welk /Trübsahl / Angst/ ist alles hin. Mit Christo hab ich Fried undFreud / und lebe in ewiger Seligkeit. O Kind Gottes/ sinne nur offtan / und sühne unter deinen Zeit-Unruhen dich viel nach dieser HimmelS-Rnhe. Vertreib damit deine Sorgen / und seufze mit mir offt und dick:Ach wann wird doch der frohe Tag anbrechen/

Da ich / aus dieser ungestühmen SeeDer Unruhvollen Welt / werd überstechen/

?um sichern Port dort oben in der Höh?

Da weder Sturm noch Bliz wird seyn zuspühren/

Und nichts daselbst als eine Stille seyn^n Gott/ die meinen Geist also wird rühren/

Daß er darin» wird ewig rühig seyn.

^st nicht das Leben mehr/ dann die Speis / und der Leibmehr dann die Rleidung ? Sagt Jesus in unserm Text. Unser seligeHerr Gwalther machet hierüber folgende Anmerckung: „ Es ist nuzlich„ hieran offt und viel zugedencken. Dann nicht allein gtebet uns solches in„dieser Materi von den Sorgen für Kleider und Nahrung einen kräfftigen„Trost/ und machet/ daß wir an der väterlichen Güte und Vorsorg Gottes„ niemahlen zweifeln / sonder es muntert uns auch auf zu seinem willigen,, Gehorsam. Dann weil wir Leib und Seele / und alle Kräffte derselbigen„von Gott empfangen/ so sind wir hinwiederum eben demselbigen uns ganz„und gar schuldig / und muß uns niemahlen nichts desjenigen / das uns un-„ ser Gottbefiehlet /schwehr/oder unbillich vorkommen. „ Und dem nun/M- Br. ist ja gewißlich also. Nichts ist geziemenders und billichers / alsdieses. Nichts ist billichers / Äs daß ein Schuldner seinem Schuld-Her-ren dasjenige wiedergebe / was er thme gegeben. Gott ist unser Creditorund Schuld - Herr. Er hat uns anvertrauet und gegeben Leib und Le-