Band 
II. Tomus.
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892 Zeitlicher Sorgen unnüze Eitelkeit/ und heidnische

. Fleisch und mein Herz nihmet ab: Gott aber ist meines Herzens.«7. Trost / und mein Theil ewiglich. Ichwirffe mein Anliegen aufden Zerren / der wird mich verargen/ und wird den GerechtenNid.nicht ewiglich in Unruhe lassen, wird ich Gnade vor dem Her-ren finden / ft> wird er mich wiederholten / und wird mich diesel-bige / und seine Wohnung sehen lassen. Spricht er aber also:Ich habe nicht Lust zu dir: Siehe/hie binich: Er mache es mit' 5 -mir/ wie es ihm wolgefallet. Ich bin jung gewesen / und altworden/und habe doch nie gesehen/daß der Fromme verlassenMur/r-l.stpe / oder seinen Saamen nach Brot gehen. Ach/M. Gel. Wieherrlich Harmoniken diese Worte Davids mit den E. And. übermahl vor-gelesenen Worten unsers Texts ? Der himmlische David/ Jesus Chri-stus/ zeiget ja in selbigen / daß er über diese Sachen gleiche Gedanckeuge-habt mit dem ehemahligen David / und sein einiger Zweck in diesen Wor-ten ist gewesen / alle seine gläubige Bekennere dießfahls zumachen zu lauterDavids/ d.i. sie allzumahl gesinnet zumachen / wie es David gewesen ist.Daher hat er es sich nicht genug seyn lassen / seinen Gläubigen die so unnö-tigen Zeit-und Welt-Sorgen in dem Anfang dieser Worten einfältigabzuwehren / und sie von selbigen abzumahnen / sonder er hat über das dieseseine Abmahnung noch zum dritten Mahl wicderhollet/und sie fehrners mit-en herrlichsten Gründen unterstüzet. Und unter diesen Gründen nun sindeben auch solche / deren sich David gebrauchet hat. Der andere Grund /den wir E. And. in den zweyen letzten Predigten haben vorgestellet/der istja Hergenohmen von der getreuen Vorsorg Gottes des himmlischen Vatersfür alle seine Geschöpfte/auch selber für die Vogel des Himmels /und dieLilien des Felds / und Jesus heißet uns in selbigem den Schluß machen2 minori msjus, von dem mindern auf das mehrere /und gedencken:Wann Gott so sorge für diese unvernünftige und leblose Geschöpfte/ sowerde er ja vielmehr sorgen für seine Kinder/die unendlich besser sind /alsjene. Und der dritte Grund / der uns neben noch zweyen andern zuver-handeln folget dieser Stund / ist entlehnet von der Unnütze eben und Ver-geblichkeit dieser armseligen Sorgen, welcher aber / sagt Jesus / auseuch mag mit Sorgen zu seiner Gliedmaß eine einige Elle hin-zuthun ? v. 27.

Ach / Hm Jesu / giebe/daß wir auch aus Ueberdenckungdieser und der andern deiner Gründen/ mit welchen du deinenlieben Bekennern alle ungläubige Bauch-und Nahrungs-Sorgen haft verlaiden wollen / uns selbige solcher Gestalten

ver-