Band 
III. Tomus.
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2629
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298 Die weite ^öllen-pforte/ und dervon vielen bew andeltc

Stucken. Erstlich zwahr in dem traurigen Mangel deS seligsten AnschauenSGottes/und aller seiner ewigen himmlischen Freuden; welchen MangelPaulus heißet das ewige Verderben von dem Angesicht des Zerren,»Lhtff.üA.und von der Herrlichkeit seiner Stärcke; ZwcytenS aber auch in demkläglichen Gefühl deS Feuer-brennenden Zorns Gottes/ und der AuSste-hung aller höllischen unsäglichen Peinen / zu denen die armselige Verder-bens -Linder in ihrem Verstand/ Willen / Gewissen / und allen übrigenKräften und Theilen ihrer Leibern und Seelen/ewig verdammet werdensollen ; Welche Peinen sonst gewöhnlich in Heil. Schrift auSgetruckt wer»den unter den förchterlichen Sinn - Bildern eines Wurms/ der nichtM°rc »: 44.stirbet / und eines Feuers/ das nicht erlöschet. Von welchen PeineneS auch dort heißet / die unselige Verdamte werden aus dem wein desGrimmens Gottes trincken / der ungemengt in dem Becher feine»Zorns eingesche.-cket ist/ und sie werden im Feuer und Schwefel/vor den heiligen Englen/ und vordem Lamm / gepeinigct werden/und der Rauch ihrer Pein steige auf von Ewigkeit zu Ewigkeit/Api4.io.il. und sie haben keine Ruhe weder Tags noch Nachts. Und darumwie plaisirlich und lustig dieser breite weg immer ist / und wie viel Gemäch-lichkeit Las lüsterne Fleisch darauf immer findet / so ist doch sein Ende überalle Massen kläglich. Der weg der Sündern ^ sagt Sprach / ist mitSteinen besezr/ am Ende aber ist die Grube der Zöllen/Cap.r n n.Sie sind gleich einem Maleficanten/ den man durch zierliche Wiesen undMatten/ und auf einer breiten zierlichen Land-Straß/ dem Galgen/Rad / Schwert / Scheiter-Hauffe zuführet. Wie lieblich immer der Pro-spekt dieses Wegs ist/so thut doch derselbige wahrlich darauf/wie wir ge-meinlich zureden pflegen / einen traurigen Gang. So wie viel Freudeund Wollust Kinder dieser Welt auf diesem breiten Verderbens-Wegimmer finden und gemessen/ und mit wie viel Rosen und Violen selbiger im-mer bestreuet ist/ so stehet doch am AuSgang desselbigen die aufgezehretetiefe Höllen-Grube/ die sie für ewig verschlinget/und darinn sie ewig wieMl. 4 srr 5 .dic Schaafe liegen werden. Den zeitlichen Genuß derSündenwerdensie da abbüßen müssen mit ewiger Pein/ihre kurtze Welt-Freude mit unab-läßlichem Ach und Wehe. Auf die lustige Gesellschaft des rohen grossenHauffenS wird folgen die lästige Gemeinschaft SathanS und seiner schwar-zen Engeln. Jesus / der Mund der Wahrheit / hat solches bezeuget nichtnur in unserm Text / sonder auch an vielen andern Orthen. Er hat eS be-zeuget bey Luea/ da er gesprochen : we^e euch Reichen / dann ihvhabet euern Trost dahin, wehe euch / die ihr gefüllctseyt / dannr»r.6:,4.»; es wird euch hungern: wehe euch / die ihr jez lachet / dann ihv

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