breite Lust-und Laster - Weg. Match. Vll. iz. 14. Z2Z
met werden / diese hingegen auschem schmähten weg kommen in daS ewigeLeben / und mit den wenigen (doch auch in einem andern Sinn Unzahlbarvielen) getreuen Liebhabern Gottes/ in dem seligen Anschauen Gottes/ewiglich erfreuet und ersattiget werden. Ey sind wir dann vernünsstigeMenschen/ und gehen noch emige Gründe bey uns/als bey solchen/an/sot-ten wir uns dann hier nicht gewunnen geben ? Und das um so viel mehr /als die Sagel der Feit eingezogen werden/ und hingegen der Tag / der^C„.7.„'grosse und erschreckliche Tag / herzunahet/ da der Haus-Vater kommen /und die enge Lebens Thür vorallen/die hier dieGnaden-Zeitversäumt/verschließen wird. Einmahl rmc Kars , säest -ecernirss, die Zeit lauffetdahin/ und reitet gleichsam Post/und die Ewigkeit/ die lange/endlose/ewige Ewigkeit/ rucket herbey/ und ist gleichsam hinter unserer Ellbogen.
Ey so lauffet dann / M. Br. und Schw. in Christo Jesu / mit der Zeit / da«mit ihr nicht von der Ewigkeit überfallen werdet. Je kürtzer die Zeit / diewir noch vor uns haben/je mehr sollen wir trachten/von selbiger was zuge-winnen/ je weniger nach der Welt zurück sehen/je mehr dessen/ das hinteruns ist / vergessen / und uns nach dem / das davornen ist/ ausstrecken.
Ach bedencket es / M. Br. wann ihr von einem Haussen Feynden gejagtwurdet/ und eine Pforte erblicktet/da ihr sicher seyn/einen weg /daraufihr entfleuhen kontet/ wurdet ihr nicht eilen / dahin zukommen? O so eiletdann nach der engen Himmels-Pforte/ nachdem schmähten Zions -Weg. Euere Lenden seyen umgürtet/ und die Lichter brennen /und seyt denen Menschen gleich / die aufihren Herren warten / wanner von der Hochzeit aufbreche/aufdaß/wann er komt und anklopft/»ste ihm alsöbaldaufchüen. Nun ist noch die angenehme Feie / nun ist " ' '
noch der Tag des Heils. Der Bräutigam ist nochnichtgekommen/ob-r.C»r.s:r.gleich er in dem Anzug begrüßen / die Pforte noch nicht verschlossen/ob-gleich sie in allem schließen ist. Gottrussctnoch/Jesusgluchsetnoch/undob es gleich schon spath / so ist es doch noch nicht Mitternacht. Ach/ um Got-tes Willen dann / so erkauffcn wir die gelegene Feit / weil die Tage bösefind. Machen wir Friede mit Gott/ ehe er Finsternuß machet/^. *"6.und ehren den Herren unsern Gott/ehe sich unsere Füsse aufden fin-stern Bergen stossen. Wir dencken darum wiederum an das Exempel derZ«r. .r:töhrichten Jungfrauen/ die zuspäth geruffen : Herr/ Herr/thu uns auf;Mtt.-;:n.ja schreiben liess in unser Hertz hmein die Worte nachmahlen unsers AMGehet hinein durch die enge Pforte: Dann die Pforte ist weit/undder Weg ist breit/ der zur Verderbnuß hinfuhrt / und v.ele find/die dadurch eingehen: Dann die Pforte ist eng / und der Weg iststhmahl/ der zu dem Leben hinfuhrt/ undwcnigestnd/dieihnfin-
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