Z6i Die enge Lebens - pssrte / und der von wenigen
sie es wol könne«. Ach ni cht so / M. Br. und Schwöst. in Christo Jesu.Euer Jesus ruffet euch zu: Gehet ein durch die enge Pforte. Undzwahr/ wie wir bey der Verhandlung dieser Worten gehöret/ thut er solchesin eben diesem Zweck / um dadurch euerer Angsthafftigkeit wegen dieser pree-tendircten Unmöglichkeit abzuhelfen. Ach was wollet ihr dann hier vielklügeln und disputiren ? Glaubet / der Jesus/ der euch dieses befohlen/wtleuch auch selber/selbiges auszurichten/die nöthige Kräfte darreichen. Probi-ert es dann auf die Kraft des Herren Jesu hin/und so werdet ihr durchtrin-gen. Ein jedes Thal auf dieser Zions - Straß wird vor euch erhöhetwerden / und ein jeder Berg und Hügel wird erniedriget werden /und was krumm ist/ wird grad werden/ und die rauhen Wegewerden eben werden / und ihr zuletzt mit Paulo sagen können: IchPhil.».-;, vermag alles durch Christum / der mich starcket. EinefolcheHin-ternuß ist dannethin auch etwann (4) der Mißbrauch von der Lehr vonder ewigen Gnaden-Wahl / und des bekannten Spruchs des Apostels:Es lieget nicht an jemandes wollen/oder Lausten / sonder an Got-«vm -:i«. tes Erbarmen. Woraus auch etwann angefochtene Kinder Gottesschliefen / es mochte dann zuletzt wol all ihr wollen und Lausten vergeb-lich seyn / wann Gott ein anders ihretwegen beschlossen habe. Aber wie / 0liebe Kinder Gottes? Habet ihr dann vergessen des schönen Spruchs: DieHeimlichkeiten sind des Herren unsers Gottes: was abcrgeosten-bahret ist/ gehöret uns und unsern Lindern zu/ewiglich /daß wirDeut.-?;--, alle Worte dieses Gcsazes thun sollen ? Was Gott in Ansehung des-sen und diesesen insbesonder mochte beschlossen haben / das gehöret unterGottes Heimlichkeiten / um die ihr euch nichts zubekümmern habet. Daßaber/da Gott befohlen: So laustet nun dergestalt / daß ihr es erlan-^Cor.r>;- 4 .get/ auch eben derselbige gewißlich beschlossen habe/daß/wer so lauffet/eserlangen solle/ das ist geoffenbahret /und das gehöret euch/ und euernLindern zu. Das sol euch dann genug seyn / euch zu einem hurtigen Laufanzusporren/ und in Ansehung des übrigen ihr euch zu Ruhe begeben/undmit dem Apostel ausrufen: O Tieffe des Reichthums beydes derWeisheit und der Eckantnus Gottes! wie gar lsnergründlich stndseine Gerichte/ und uncrsorschlich ftinewege? Dann wer hat desHerren Gemüth erkennet? Oder/ wer ist sein Rathgebe gewesen?Oder / wer hat ihm etwas zuvor gegeben/daß es ihmsoltewieder-golten werden ? Dann aus ihm / und durch ihn/ und in ihn findRom.n!A» alle Dinge. Ihm sey Ehre in die Ewigkeit,st- Gleichwie ihr euch aber dieser Htnternussen/wollet ihr unter-er Zahldieser seligen wenigen / die durch die enge Pforte und aufdem schmahie»
weg