Band 
III. Tomus.
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Herr Heerruffett. Matth. Vll.ri.

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nähme / und seine Opfer und Brand Opfer noch so sehr häuffete/ ist einLaster und Abgörterey/ ein solcher Dienst/gleich die dummen Heyden > S»m.k,rihren Göttern abgestattet haben / und in dem des ewigen herrlichen Gottes "Helligkeit und Geistlichkeit verläugnet/ und von ihm / nicht anders als voneinem Bei und Bracken zu Babel / supponiret wird / daß er Ochsen-Fleisch esse / oder Bocks - Bluc trincke. Ach! M. Brüder/ ist doch Ps»l.;ou».keinem wizigen Menschen mit lähren Complimenten / von denen das Herzsehr» ist / mit einem blossen Maul - Gewäsch / mit guten Worten / mit fal-schen Sincerationen und Händtrucken gedienet/ sonder er achtet sich dadurchbeschimpfet und affrontiret. Und es solte damit gedienet seyn dem grossen undewigen Gott/ der Augen hat wie eine Feuer Flamme/ der die Nierenerforschet/ der vor allem aus das Herz von uns forderet/der als ein Geistim Geist und in der Wahrheit wil angebatet werden/ der nicht nur 2»h4!'4>unseren Leib / sonder auch unsere Seele/ wie zu seinem Dienst erschaffen/so zu eben demselbtgen durch das theure Göttliche Blut seines Sohns er-kauffet / und der endlich auch seine wahre Bekenner und Diener nicht mitblossen Complimenten/lähren Tituln/ Schatten und Apparenzen/sondermit einer solchen Seligkeit und Herrlichkeit belohnen wil/ die in sich hateine über alle Massen vortreffliche ewige Wichtigkeit / und die M-.Cor.4u7.Ansehung ihrer Währung ewig / in ihrer Natur aber selber / und der da-nahen ihren Theil- Genossen zufließenden Vergnügung und Glückseligkeit/unbegreiffltch und unaussprechlich ist? Allein wir lassen nunmehr diese ersteGattung der qröbesten und liederlichsten Herr Herr- Sägern fahren/undachten diese Wahrheit / daß so allein zu Jesu Herr Herr sagen nicht genug-sam seye zum Eingang in das Reich der Himmeln / allzuklahr/als daßwir sie in mehrerm Euer Andacht beweisen sotten. Doch wäre das ge-sagte zuerinneren nöthig/ um nicht wenigen unserer so genannten Refor-mtrten Christen dieses ihnen tteff innliegende und doch Seelen-schädlicheVorurthetl/ so möglich / auszunehmen.

ß. Nun mochte hier jemand sagen : Ich begreiffe das gesagteleichtlich / und glaube auch selber / daß eine solche blosse Mund -Bekantnus selb» der thcurestm/heiligsten und herrlichsten Religioneinen Menschen nicht stlig mache. Aber wie / wann diese Bekant-nuß bey einem Menschen nicht nur Herflusse ab den Lippen / son-der selbs herquellete aus dem Herzen/ wann hiemit nicht nur seinMund / sonder auch sein Herz zu Hesu sagte Herr / Herr/ solte dannein solcher nicht eingehen in das Reich Gottes? Antwort Ja frey-lich/wann anders nur das Herz solches sagt rechtschaffen/sagt in lebendi-gem Glauben / sagt mit Ernst und Auftichtigkeit/ sagt in Demuth und

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