Band 
III. Tomus.
Seite
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s§4 d a» zum Eingang in das Reich der Fimmel» unzulä ngliche

Niedrigkeit / sagt mit einer herzlichen Hoch - ja Höchst - Achtung desHerren Jesu / mit Heister Liebe Jesu / mit kindlicher Forcht Jesu / mitbrennenden Begierden nach Jesu / mit einer gänzlichen Aufopferungund Ergebung seiner an Jesum; wann / in dem das Herz solches sagt/das ist / denckt/ (dann das sagen des Herzens geschiehet durch dencken/) eSzugleich flammet von Heister Begierde / zuthun / was diesem Herren Jesulieb und angenehm ist / zuhalten seine Gebotte/ nachzufolgen seinem Exempel/und angefüllet ist mit einer ängstlichen Sorgfalt/ ihn niemahl durch keinevorschliche Sünden zubeläydigen / und sich seiner Huld und Gunst muth-Willig verlürstig zumachen. O ein solches Herr Herr ruffen des Herzensist ja wahrlich eine herrliche Gnaden- Würckung des Heil. Geistes / vondem der selige Apostel Paulus selber gesprochen: Niemand kan Jesumi.Cor.i-:;. so einen Herren nennen / dann nur durch den Heil. Geist. Ein solcherMensch rüstet zu seinem HeylandHeer Herr / wie es der Apostel Thomasgeruffen/ da er gegen diesen Heyland mit innigester Herzens-AufwallungSeh.---:-?, gesprochen : Mein Herr / und mein Gott. Er rüstet es / wie es dreJünger Jesu gethan ins gemein. Ihr Heister mich Meister und Herr/hat Jesus selber zu ihnen gesprochen / und ihr redet wol/ dann ichIbid. i;-.'; bins. Dieses Herr Herr ruffen ist eine Anzeigung der Seligkeit/ und dem/der so rüstet/Wird der Eingang in das ewige Reich unsers Herren und2 Petr.': > I. Heylands Jesu Christi reichlich dargereicht werden. Und solte einsolcher Herr Herr Ruffer des Herzens dann auch gleich in solche Umständesich gesezet besinden/ daß er / wegen Mangel des Anlases/oder einer ande-ren Ursach / diese Gedancken seines Jesus - vollen Herzens nicht beweisenkonte in der würcklichen That / und so vielen in die Augen fallenden Wer-ken/ so wird Jesus / der die Liebe selber ist/damit zufrieden seyn / und denWillen dießfahls annehmen für das Merck /die Begierden für Thaten /seine Aufrichtigkeit für Vollkommenheit. Aber wo hingegen das Herr Herrruffen auch selber des Herzens sich bey weitem so weit nicht erstrecket, son-der einfältig darinn bestehet / daß ein Mensch die heiligste Religion desHeylands/den er bekennet mit dem Mund / noch über das für wahr hältim Herzen / und davon hat eine blos Theoretische Ueberzeugung / ja gar fürselbige etwann bezeuget einen indiscrcten Eifer; wo sie sich concentriret aufeiniche wenige ehrerbietige Gedancken für den Herren Jesum/ auf einigeAnmuthung gegen ihn/ auf eine gewiste Hochachtung seines theuresten Evan-geliums / wegen der Göttlichen Weisheit und Wahrheit / die sich darinnspiegelt/der süssen Verheißungen / mit denen selbiges ist angefüllet/der herr-lichen Wundern / mit denen es worden bestätiget; wo sie sich concentriretaus eine supersiciele Begierde nach der Gnade Gottes in Christo / und auf

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