Band 
III. Tomus.
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3104
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Baumeister. watth.Vll.rg-L?. 77z

zogen , aus den: Schlamm und Rath, und meine Füsse auf einenFelsen, auf den hohen Himmels , Felsen gestellec, und meine Trittegeleitet. Psal.40:».;.

Und darum / Meine liebe Brüder und Schwestern in Christo Jesu / ^

lasset uns doch um Gottes/ um Jesu/ um unserer eigenen Seelen willentrachten / unter der Zahl dieser geistlich weisen und glückseligen Menschenerfunden zuwerdcn. Scheichen wir je alle den Namen der Thoren / und hatnie kein gescheider Mensch vorsezlich unglückselig zuseyn begehret. Nunaber müssen wir nothwendig beydes Thoren und Unglükselige seyn/so wir nichtunter der Zahl jener sind. Sonst bauen wir aufSande, und so sind wirNarren. Und wann heut oder morgen die Plaz - Regen fallen , die wasser-Srrohme kommen, die Winde wäyen, so sinket das aufdiesen so losenGrund hingestrüttete Hause ein/ und vergrabt uns unter seinen Ruinen/und das ist Unglück. Und daher lasset uns solches alles doch nunmehr wolbedrucken. Es muß doch heut oder morgen einmahl bedacht seyn / wollenwir anders selig werden. Das Geschäfft selber ist auch von der Wichtigkeit/daß es ja reiflich bedacht zuwerdcn wol verdienet. Ein Hause bauen/ und dasauf einen liessen Felsen-Grund/ und so / daß es gegen die Anfäle aller ein-brechenden Plaz Regen/ Wasser- Ströhmen/ LVind- Stürmen vest stehenbleibe/ ja in die Ewigkeit hinein daure/ ist wahrlich nicht Kinder-Merck.

Lasset uns dann dieses Werck auch nicht kindisch/ sonder recht männlich undweislich/als Leuthe/ die die Augen im Kopf haben/angerissen/und zu demEnde hin nachfolgenden Räthen folgen.

Lasset uns (i.) voraus und an ein rechtes Model und accuraten Grund-Riß von diesem Bau in unserm Gemüth machen / und das nicht nach demSinn unsers zärtlichen und selbsbetriegerischen Fleisches / oder den Ein-schlägen der verdorbenen Kindern dieser Welt/ die sich doch auf dieses Bauennicht besser verstehen / als der Blinde aus die Farben / sonder nach der Vor-schrifft und den Zeichnungen des obersten und himmlischen Bau- HerrenJesu Christi selber. Da giltet es dann erstlich dieses theuren MeistersWorte boren, wollen wir diesen Grund-Riß nicht läz machen / und ausselbigem seinem Gemüth tieff einbilden/ wie viel und was eigentlich selig zu-werden erfordert werde/nemlich nicht blos / daß einer ein Reformirter Christheiße/ getaufft/ kein Mörder/ kein Hurer/ kein Ehebrecher/ kein Schelm/

Dieb / Meyneydiger/ Lästerer / und anderer grober Sünder seye/ hingegenein ehrbahres Leben führe/ zur Kirchen und Abendmahl gehe/ morgensund abends bäte / Gottes Wort höre und lese/ für die äußerliche Religioneifere/ u.s. f. sonder daß einer ein wahrer Christ in der That/ das ist / eine

Ee ee e z neue