Band 
Des ersten Theils zweyter Band.
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Erster Abschnitt. *

§V)on dem Schwarzen giebt es eben so wo! als vonandern Farben viele Stufen oder Verschiedenhei-ten ; unterschiedliche Körper, von einer wahrhaftenund einfachen schwarzen Farbe/ oder welche keine merk-liche Beymischung von irgend einer andern Farbe ha-ben / zum Exempel schwarzer Sammet, feines schwar-zes Tuch, Rabenfedern u. -. gl. zeigen, wenn sie ne-beneinander liegen, Schattirungen, welche für dasAug sehr merklich sind.

2. Einer und derselbige Körper nimmt verschie-dene Stufen der Schwärze an nach der Lage der indie Sinnen fallenden Theile seiner Oberfläche; und indieser Absicht ist vielleicht keine andere Farbe, welchedurch einen augenscheinlichen Mechanismus so merklichverändert wird. So zeiget sich zum Beyspiel -erschwarze Sammet, wenn das Haar gerad in die Höhestehet, von der tiefsten schwarzen Farbe, weit mehrals die Seide, woraus er ist verfertigt worden; aberwenn man die Haare glatt niederdrücket, so sieht erblaß auS, und in gewissen Stellungen fallt seine Farbesogar in das weißliche.

z. Diese Beobachtung stimmt mit der physischenTheorie überein, welche die schwarze Farbe der Kör-per von dem Verschlingen oder der Erstickung einesgrossen Theils der Lichtstrahlen in ihren Poris herlei-tet. Wenn die Oberfläche von einer Menge loser Za-rt 3 fern