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Historie der Farben.
zu Eulhan / nachdem dieselbe« lange Zeit nicht mehrgeachtet worden und manchen harten Winter ausge-standen haben. Ein Verzeichniß der ausländischenBaume in diesem Garten von Dr. Watson, kannman nachsehen in den Philos. Transaktionen/ Vol. 47.für die Jahre 1751 und 1752. Wie es scheinet sokommen ihre färbende Säfte in diesem Klima beynahezu der gleichen Vollkommenheit / welche sie in ihremeigentlichen Vaterlande zu erreichen pflegen. Bey derUntersuchung derjenigen Species / welche Herr Millerden wahren Lac - Baum nennet, und worvon er selbstdie Gütigkeit hatte mir aus dem Garten zu Chelsea ei-nen Ast mitzutheilen, zeigte sich, daß ihre Rinde unddie Stiele und Ribben der Blätter / etwas von einemmilchartigen Saft enthielten / welcher in der Luft inkurzem eine röthlichbraune / nach zwey bis drey Stun-den aber eine dunkel schwärzliche/ oder braun-schwarzeFarbe annähme: Ueberall wo man in die Rinde schnitteoder selbe verwundete, ward der Einschnitt schwärzlich;und an verschiedenen Theilen der Blätter schweißte derSaft von sich selbst heraus/ und färbte sie mit dernämlichen Farbe. Dieser Saft, auf Leinwand ge-spritzet / gäbe zuerst wenig oder gar keine Farbe, undsahe nur zum Theil einem Oelfleck etwas ähnlich; aberallgemach erhielte der mit demselben befeuchtete Orteben diejenige dunkle Farbe, welche der Saft selbstannimmt. Von dem Waschen und Kochen der Lein-wand mit Seife ward der Fleck nicht nur nicht ausge-waschen / sondern schiene vielmehr eine noch schönereSchwärze anzunehmen; als wenn die braune Materie,
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