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Zweiter Abschnitt.
wormit das Schwarze augenscheinlich in etwas verdor-ben war, zum Theil wäre ausgewaschen worden, undalso die schwarze Farbe reiner zurückgelassen hätte.
Es wäre zu wünschen/ daß man sich Mühe gäbedie färbende Säfte dieser Bäume in solcher Menge zusammeln / daß sie zu dem wichtigen Gebrauch, worzusie dem Anschein nach tauglich seyn könnten, hinrei-chend wären. Vielleicht wären auch Mittel aussindigzu machen in einigen Theilen der weitläuftigen Groß-brittanischen Ländereyen, in welchen nun alle Arten 'von Erde und Klima anzutreffen sind, die Orientali-schen Bäume selbst einzuführen/ welchen, wie mandarfür haltet, einige Ostindische Manufacturen, be-sondere Vortheile zu verdanken haben. Dieses zu hof-fen haben r^ir gegenwärtig gute Gründe, von demSchutz einer Gesellschaft, durch welcher Aufmunterungdie Pflanzung vieler schätzbaren Gewächse und Bäumeallberett schon sehr ist befördert worden.
Da die milchartigen Säfte verschiedener unserergemeinen Pflanzen nach dem Ertröcknen dunkelfärbigoder schwärzlich werden, so ward ich dardurch bewo-gen einige derselben auf Leinwand zu probiren: DieMilch des wilden und zahmen Magsamens, des Pfaf-fenröhrleins, (veiiz leom'8), des Habichtkrauts(k^ieracliim), der Saudistel (8olmttus) gabenbraune, oder braunrothe Flecken, welche alle durchdas Waschen mit Seife wieder losgiengen: Die Milchvon dem Feigenbaum, von Lattich und verschiedenenGattungen Wolfsmilch gaben gar keine Farbe. Der
ringe-