Zweyter Abschnitts zz
sagt er habe einen Brief gesehen, welcher zehen Jahrevorher mit diesem Liquor geschrieben worden, undder sich noch erhalten habe: Es wäre zu wünschen,daß er die Fortdauer der Farbe genauer und umständ-licher bestimmt, und angemerket hatte, ob selbe ihrevollkommne Schwärze noch behalte, oder viel darvonverlohren habe. Einige geben vor, die Alten habenvon demselben ihre Dinte bereitet, und andere sindder Meinung er mache den fürnehmsten Bestand'hellder Indianischen oder Chinesischen Dinte aus: Aberdiese beeden Vermuthungen scheinen, gewissen Versu-chen und Beobachtungen zufolge, welche künftig an-geführet werden sollen, auf schlechtein Grunde zu ru-hen : Plinius, da er von den zu seiner Zeit gebräuch-lichen Dinten redet, füget der Bemerkung, daß derBlackstsch in dieser Absicht von wunderbarer Namesey, ausdrücklich bey, man pflege von demselben keineDinte zu bereiten. (*)
(*) Heut zu Tage soll man sich in Rom und andernOrten von Italien des schwarzen L>afts von demBlackfisch, zum Schwärzen hölzerner Rahmen u. d.gl. bedienen, welche zuvor, ich weiß nickn aus waSfür einer Absicht, intt einem weiß n Grund überzo-gen werden. Es ist auch gew ß daß eben dieser Saftauf dem Papier schöne schwaize Flecken macht, ichkann aber nicht bestimmen, wie lang selbe sich unver-ändert erhalten; doch ist mir ein Beyspiel bekannt wosich dergleichen in Zeit von drey Jahren nicht merklichverändert haben.
ItenTl). aterBand.
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