Band 
Des ersten Theils zweyter Band.
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Historie der Farben.

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auf der andern hingegen lind und weich, so daß esvon Medaillen u. d. gl. ganz leicbt artige Abdrückeannimmt, und hernach als eine Forme dienen kann >allerhand Metalle darein zu gießen, die auf solche Artdie Figur des Originals annehmen: Dieses Bein wirdauch öfter gebraucht Silber zu reinigen und zu polie-ren. Herr Vorläse, in seiner Naturhistorie von Corn-wallis, sagt daß dergleichen Beine, dessen Kennzeichenso deutlich und besonder sind, daß man darbey nichtirren kann, oft an der Küste von Mountsbay vor-kommen ; und giebt zugleich eine Beschreibung vondem Fisch selbst, welcher daselbst im Jahr 1756 auf ^dem Sand ist gefangen worden. Auch Dr. Leighversichert in seiner Naturgeschichte von Laneaschwe und jCheschire, er habe diesen Fisch an den Küsten dieserLandschaften öfter angetroffen. (*)

Dieser Fisch enthaltet, in einem besondern Ge-fäß, eine gewisse Mäßigkeit, welche so schwarz ist alsDinte, worvon es heißt, daß er dieselbe ansgiesse,wenn er verfolget wird, und daß er sich auf dieseArt in dem geschwärzten Wasser zu verbergen wisse.

Ich habe keine Gelegenheit gehabt die besondern Ei-genschaften dieses schwarzen animalischen LiqUors selbstzu untersuchen, und habe auch von andern darüberkeine hinlängliche und zuvekläßige Beschreibung erhal-ten können. Dr. Leigh, an eben angeführtem Ort,

sagt

(*) Auch auf den Holländischen Küsten kommt das Black-fisch-Bein (on 8epiL) ebenfalls öfter, und zuweilen,besonders wenn das Wasser, das von dem Wind ge-gen das Land getrieben warb, wieder ablaust, ziem-lich häufig vor.