Achter Abschnitt.
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stände, oder vermittelst länger» Kochens vermögendauch diejenige Materie aufzulösen, worvon die Zäheund der Zusammenhang der Seide abhängt. Bey ei««er Portion gesponnener Seide, welche in den Krä-merbuden rohe Seide genannt wird, dennoch aber vordem Spinnen mit Seife gekocht worden, und die vor-gebuchte Schweinung des Gewichts gelitten hat, ent«stunde durch das Kochen in einer Solution von Lau-gensalz eine neue Verminderung des Gewichts vonzween Dritteln: Eine andere Portion von der näm-lichen Seide hat nach längerem Kochen in der alka-lischen Lauge gegen vier Fünftel ihres Gewichts in demLiguor zurückgelassen, welcher darvon eine röthlicheFarbe erhielte, der zurückbleibende fünfte Theil aberwar eine lose, leicht zuzerreibende Masse, einem Pa-pierteig (papier-macke) nicht ungleich. Aus die-sen Experimenten sollte man Müssen dörfen, daß so-gar die gewöhnliche Methode die Seide zu reinigen,worvey ein vierter Theil ihres Gewichts aufgelösetwird, nicht ganz unschädlich seyn könne, sondern we-nigstens etwas darzu beytragen müsse, die Stärke der-selben geringer zu machen; und in der That sehe ich,daß auch die Arbeiter eingestehen, ein Seidenfade seynach dem Kochen nicht so stark als wie er rohe gewesen.Mehrere Versuche über die Wirkungen unterschiedlicherSubstanzen auf die rohe Seide sind noch unvollendetunter meinen Händen: Sollte ich darbey etwas vonBelang entdecken, so werden selbe in einem Anhangt» diesem Bands mitgetheilt werden.
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