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Des ersten Theils zweyter Band.
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204 -Historie der Farben.

wiederholet werden, wordurch man zuwegebringt-daß die Farbe noch dunkler wird, und den Steinauf eine desto beträchtlichere Tiefe durchginget: Herrdü Fay fände, daß ein Agat von ungefehr einemSechstelzoll in der Dicke, vermittelst des Auftragens-er Solution auf beeden Seiten, durch seine ganzeSubstanz könne gefärbet werden. Indessen ist dieTinclur, an diesem sowol als andern Steinen, sel-ten gleichförmig; weil die meisten derselben mit Aderndurchwachsen sind, die, obschon sie in dem natürli-chen Steine unmerklich sind, vermittelst dieses Proces-ses zum Vorschein kommen, indem sie sich bald leichterbald schwerer durchgingen lassen als der übrige Theilvon der Masse, und zuweilen in dem gefärbten Stei-ne zierliche Verschiedenheiten hervorbringen.

Herr dü Fay bemerket, daß obschon sich dieSteine von der Silbersolution ohne grosse Schwie-rigkeit färben lassen, so seye es doch kaum möglichauf denselben recht nette Zeichnungen hervorzubringen,von wegen dem Zerflüßen der Flüßigkeit; und daßLiese Schwierigkeit sich vermindere, nach Verhältnißals die Solution mehr gesättigt ist, so daß selbesich desto geschwinder kristallisiere oder trocken werde.Dieser Unbequemlichkeit zu steuren giebt uns die Ver-fahrrmgsart des Kupferstechers eine leichte Methodean die Hand; denn die Weise sein Aezwassev auf derKupferplatte einzuschränken würde ohne Zweifel hierzu dem gleichen Endzweck dienen. Wenn man dieOberfläche des Steins mit einer hierzu tüchtigen, zä-hen Materie bedecket, welche von dem Sauren nicht

kann