Band 
Des ersten Theils zweyter Band.
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Lüfter Abschnitt.

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kann angegriffen werden, so wie zum Beyspiel dieunter dem Name Aetzwachs bekannte Zusammensetzungist, welche aus harzichten mit Wachs zusammenge-schmolzenen oder mit Oel zu gehöriger Dicke einge-kochten Materien bestehet, und die Zeichnung aufLiesen Grund so machet, daß jeder Zug bis auf denStein durchgehe, so ist zu vermuthen, daß die aufsolche Weise aufgetragene Silbersolution sich nirgendweiter, als auf den von dem Ueberzuge entblöslenTheilen ausbreiten werde.

Die auf solche Weise gefärbte Steine sind in Ab-sicht auf die färbende Materie von den natürlichen inzwo merkwürdigen Eigenschaften unterschieden. Dienatürlichen Farben ertragen eine mäßige Hitze , wor-Lurch die künstlichen grossen Theils zerstöhret werden.Die natürlichen Steine, wenn man sie einige Stun-den lang in Scheidwasser eintunket, leiden keine merk-liche Veränderung; da hingegen die durch die Kunstgefärbte ihre Farbe beynahe gänzlich verliehren.Merkwürdig ist, daß die durch das Scheidwasserausgelöschte Farbe sich durch das Aussetzen des Steinsan die Sonne wieder herstellen laßt; die durch dasFeuer zerstörte aber ohne neues Auftragen der fär-benden Solution nicht wieder kann zurückgebrachtwerden.

Man hat noch eine andere Methode die Steinezu färben, mit einer Farbe, welche man in eigent-licherm Verstände schwarz nennen kann, als die vonher Silbersolution auf den meisten derselben hervorge-brachte/