Band 
Des ersten Theils zweyter Band.
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319
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Fünfter Abschnitt. 319

Weise angelassen, und haben sich in eine gelbliche,purpurartige oder bläulich«, und endlich in eine pur-vurartig schwarze Farbe verwandelt: Alle insgesamtsind diese Veränderungen stufenweise durchgegangen,doch einige etwas langsamer, als die andern.

11 l. Platina mit Zinn.

1. Platina und Zinn zu gleichen Theilen wur-den in eine gut geschmolzne Vermischung von schwar-zem Fluß und Kochsalz eingetragen, und in einemguten Gebläseofen mit schnellem Feuer getrieben.Nach wenig Minuten schienen die zwey Metalle voll-kommen geflossen zu seyn; und da selbe alsogleicheaus-gegossen wurden, sind sie in einem schmalen Eingußganz willig fortgerunnen, und haben sich. in einenglatten Zain gebildet, welcher an Gewicht beynaheeben so viel betrüge, als die zu dem Versuch ange-wendete Platina und das Zinn zusammen. Das Ge-meng war überaus brüchlich, und ist von einem Fallleicht in Stücke gegangen. Auf dem Bruch erschienedasselbe dicht und glatt aber uneben, und hatte einedüstere, dunkle Farbe. Mit der Feile oder einemMesser ließe es sich leicht zu einem schwarzen Staubschaben.

2. Ein Theil Platina und zween Theile Zinn-mit schwarzem Fluß, Borax und Kochsalz überdecket,wurden in einem Windofen geschmolzen. Bald her-nach , als das Feuer bis zu einer vollen weißen Hitzewäre verstärket worden, schiene die Platina von dem

Zinn