Historie der Platina.
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des Wisrnuths an Gewicht ungefehr dreymal so viel !zugesetzt worden, als die Platina betrüge. Beynoch grösseren Proportionen von Wismuth hat sich ,die Platina in dem Windofen eben sowol als vordem Geblase sehr leicht auflösen lassen; aber in allenFallen ist ein Theil darvon wieder zu Boden gesessen,wenn man die Vermischung langsam hat erkaltenlassen.
Platina habe ich mit unterschiedlichen Propor-tionen von Wismnth zusammengeschmolzen, so daßich bis auf vierundzwanzig Theile von dem letztem zueinem von dem erster» genommen habe. Alle dieseCompositionen sind, gleich dem Wismuth selbst, sehrspröde ausgefallen: Doch hat keine die andere in die-ser Eigenschaft um ein gar merkliches übertrossen.Gegen die Feile bezeigten sie sich kaum härter, alsder reine Wismuth thut. Wenn sie zerbrochen wur-den , so erschiene die Oberfläche des Bruchs meisten-theils, als aus Zasern und schmalen Blättern zusam-mengesetzt , welche kreutzweise übereinander lagen. ^Bey den grösser» Proportionen von. Wismuth wa-ren die Zasern und Blätter rauh und irregulär; mitkleinern Proportionen hingegen feiner; und wennbeede Metalle zu gleichen Portionen gemischet gewe-sen , so waren dieselben kaum zu unterscheiden. Auf >dem frischen Bruch sahen die Massen hell amd glinzemdaus, die mit einer reichlichem Proportion von Pla-tina gemachte Zusammensetzungen ausgenommen/ wel- ^che alle eine düstere graue Farbe, ohne allen Glanz, .hatten. 'An der Luft sind alle auf eine gar merkliche
Weise ^