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Historie der Platina.
8. Die vier ersten der vorgehenden Compositio-rren hatten nach frischer Politur eine dunkle Eisenfar-ve / welche sich in kurzem zuerst in eine braungelbe,darauf in eine dunkle purpurartige, und endlich ineine schwärzliche verwandelte. Die drey letzter»/ miteinem Meissel zerschnitten / kamen im Aussetzn demBley gleich / und ihre Farbe ist nicht sonderlich abge-storben/ ungeachtet die Bruchseiten und äussern Flachenvon allen sieben sich beynahe in eine gleiche purpurar-tige Schwärze verändert haben.
9. Als diese Zusammensetzungen zum zweitenmalsind in das Feuer gebracht worden / ist beständigbemerket worden / daß vermittelst einer etwelchenVerminderung der Hitze/ nachdem sie avbereit voll-kommen zum Fluß gekommen waren/ ein grosserTheil der Platina sich wieder zu Boden setzte: unddaß dessen ungeachtet das Bley / welches sogar beynicht vollkommner Glühitze abgegossen worden / soviel von der Platina zurückbehielte/ als hinlänglichwar demselben ein zaserichtes Gewebe und eine pur-purartige Farbe mitzutheilen.
10. Alle diese verschiedene Vermischungen, mit'schwarzem Fluß bedecket, und in genau »verkleibtenTiegeln acht Stunden lang in starkem Schmelzfeuergelassen, haben an ihrem Gewicht einen Abgang ge-litten , welcher ungefehr den dreißigsten Theil desBleys betragen hat. Bey dem Zerbrechen zeigtendiejenigen, welche eine starke Beymischung von Pla-tina enthielten, ein blättrichtes, und die so nur mit
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