Fünfter Abschnitt.
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wenig Platina verbunden gewesen, ein feines , zase-richres Gewebe, welches überhaupt die eigentlichenKennzeichen einer vollkommnen Vereinigung der Pla-tina und des Bleyes zu seyn schienen. Alle habenweißer und Heller ausgesehen, als zuerst, sind aberan der Luft auch geschwinde? angelassen. Eine derVermischungen insbesonder, welche aus vier UnzenPlatina und zwelf Unzen Bley zusammengesetzt war,ist in grosse, weiße, schimmernde, dem Talk gleicheSchuppen zerbrochen, welche in einer sehr geringenZeit, eher als in einer Stunde, eine röthliche, pur-purartige , und dunkelblaue, und zuletzt allgemacheine dunkle, purpurartige schwarze Farbe angenom-men haben.
Es scheinen demnach die Verwandtschaften derPlatina gegen Zinn und Bley sehr verschieden zu seyn.Obschon eine geringe Proportion derselben von demBley bey mäßiger Hitze aufgenommen und aufgelöseterhalten wird; so wird doch eine grosse Proportionbey weitem nicht so leicht darvou aufgelöset, als durchdas Zinn. Eine geringe Quantität macht das Bleyin einem hohem Grade steif und hart, als das Zinn,aber eine grosse Portion thut der Dehnbarkeit desselbenlange keinen so beträchtlichen Abbruch,: Ein Gemengvon Platina und Bley zu gleichen Theilen hat zwarbey weitem die Geschmeidigkeit nicht, welche jedes derbeeden Metalle besonders besitzt, doch ist es auch vielweniger brüchlich als eine Vermischung von gleichenTheilen Platina und Zinn. Die merkwürdigsten Er-scheinungen aber bey den Vermischungen mit Bley sind^ X 4 das